Gott ist Liebe

Die Osterfeiertage sind vorbei, doch die Botschaft bleibt: Gott ist Liebe, das Kreuz ist ein Symbol für die Liebe Gottes. 

Johannes 3,16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Wir haben, 2000 Jahre nach Jesus’ Tod und Auferstehung, Ostern gefeiert, weil diese eine Wahrheit unumstößlich ist: Gott liebt uns Menschen und er möchte eine persönliche Beziehung mit uns. Mit dir. 

Drei Aussagen über die Liebe Gottes verdeutlichen das: 

1. Die Liebe Gottes hat den Tod besiegt

Heute, 2000 Jahre später, fragen sich Menschen auf der ganzen Welt: Ist Jesus wirklich gestorben und auferstanden? Glaube und Zweifel liegen oft ganz eng zusammen. Nicht nur heute, sondern schon damals, als Jesus starb. In der Ostergeschichte lesen wir, dass Jesus bei seinem qualvollen Tod fast ganz alleine war. Der Großteil seiner Jünger war nicht da - und bis zum Sonntag, dem Tag der Auferstehung, zweifelten sie ganz gewiss. 

Lukas 24, 3-7 Als sie die Grabkammer betraten, fanden sie den Leichnam von Jesus, dem Herrn, nicht. Verwundert überlegten sie, was das alles zu bedeuten hatte. Plötzlich traten zwei Männer in glänzend weißen Kleidern zu ihnen. Die Frauen erschraken und wagten nicht, die beiden anzusehen. »Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?«, fragten die Männer. »Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden! Denkt doch daran, was er euch damals in Galiläa gesagt hat: ›Der Menschensohn muss den gottlosen Menschen ausgeliefert werden. Sie werden ihn kreuzigen, aber am dritten Tag wird er von den Toten auferstehen.‹«

Mit seiner Auferstehung hat uns Jesus Zugang zu Gott und dem Heiligen Geit gegeben. Er hat eine Brücke gebaut, über die Schlucht, die sich zwischen den Menschen und Gott zuvor aufgetan hatte. 

„Die Kraft des Kreuzes ist stärker als das bitterste Herz.“

2. Die Liebe Gottes öffnet Augen und Herzen 

Ebenfalls am Sonntag begegnete Jesus zweien seiner sehr traurigen Jünger, wenige Kilometer von Jerusalem entfernt: 

Lukas 24,15-16 Während sie sich unterhielten und nachdachten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Aber sie – wie mit Blindheit geschlagen – erkannten ihn nicht.

Sie erkannten ihn nicht, erst später am Tag, als schon weit miteinander gelaufen waren und gemeinsam mit ihm aßen: 

Lukas 24, 30-31 Als Jesus sich mit ihnen zum Essen niedergelassen hatte, nahm er das Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es ihnen. Da wurden ihnen die Augen geöffnet: Es war Jesus. Doch im selben Moment verschwand er, und sie konnten ihn nicht mehr sehen.

Am Tag seiner Auferstehung siegte Jesus nicht nur über den Tod - er öffnete uns auch die Augen. Obwohl er an diesem Tag überall hätte sein können, war er bei den Jüngern, die zutiefst traurig waren. Und so ist es auch heute noch: Jesus begegnet uns in verzweifelten, traurigen Situationen und öffnet uns zuerst die Augen, damit wir erkennen, wo in unserem Leben er schon überall aktiv war. Und dann berührt er unser Herz. 

Lukas 24, 32 Sie sagten zueinander: »Hat es uns nicht tief berührt, als er unterwegs mit uns sprach und uns die Heilige Schrift erklärte?«

3. Die Liebe Gottes hört niemals auf 

Römer 8, 28-39 Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.

Was für eine Verheißung! Die Bibel ist nicht nur das meist gekaufte und zugleich meist geklaute Buch der Welt. Sie ist vor allem eine Liebesgeschichte, die weit über das geschriebene Wort hinaus geht, spürbar ist und dir ganz persönlich gilt. 


Ganz deutlich spürbar war die Liebe Gottes auch bei unserer Taufe im Anschluss an den Ostergottesdienst. Die schönsten Momente haben wir für euch festgehalten:

Impressionen von unserem Gottesdienst mit Taufe am 16.04.2017