#PIONIERE | 3 Jahre KCC

Pioniere sehen, was andere nicht sehen, sie gehen dorthin, wo sonst keiner hingeht, sie hören, was andere nicht hören und sie geben, was andere nicht geben. Mit diesen vier besonderen Eigenschaften hat uns Dom in unserem Jubiläumsgottesdient ermutigt, groß zu glauben, zu träumen und zu handeln. 

Hebräer 11,1-2 Was aber heißt: Glaube? Der Glaube ist die feste Gewissheit, dass sich erfüllt, was Gott versprochen hat; er ist die tiefe Überzeugung, dass die unsichtbare Welt Gottes Wirklichkeit ist, auch wenn wir sie noch nicht sehen können. Unsere Väter lebten diesen Glauben. Deshalb sind sie Vorbilder für uns. 

Was möchtest du für die nächste Generation hinterlassen? Wir bauen Kirche für diese nächste Generation - und das nicht, weil uns gerade danach ist. Manchmal scheint es, als fehle uns die Kraft, um weiterzubauen, doch genau in diesem Momenten müssen wir uns daran erinnern, worum es geht: Was uns antreibt, sind Menschen, die Jesus begegnen, bei ihm ihr Zuhause und Heilung finden. Und das ist völlig unabhängig von unserer Tagesform. Wenn wir #PIONIERE für Jesus sein wollen, dann dürfen uns diese vier Eigenschaften nicht fehlen: 

1. Pioniere sehen, was andere nicht sehen 

Lies 4. Mose 13, 18-20 und 14, 7-8.

In diesen Versen lesen wir, dass Gott Mose aufgefordert hatte, 12 Männer auszusenden, damit sie das Land erkunden, das er ihnen geben wollte. Nach 40 Tagen kamen sie zurück und 10 der 12 Männer stellten ernüchtert fest: Keine Chance. Dieses Land einzunehmen, sei schier unmöglich. Die Mauern zu hoch, die Männer dort zu stark… Doch zwei der 12 Männer sahen etwas anderes: Ein Land, in dem Milch und Honig fließen und dass mit Gottes Hilfe zu einem Land nach seinem Willen werden kann. 

Was siehst du, wenn du dich in deinem Alltag umschaust? Wenn du unter deinen Kollegen oder in deiner Familie der einzige Christ bist? Ein aussichtsloses Unterfangen oder die Chance, etwas zu verändern? Wenn Jesus auf unsere Stadt schaut, dann sieht er viele Chancen und keine hoffnungslosen Fälle. Lasst uns unser Umfeld mit seinen Augen sehen! 

2. Pioniere gehen dahin, wo sonst keiner hingeht

Lies Hebräer 11,8-9

In diesen Versen lesen wir von Gott, der Abraham befahl, in ein unbekanntes Land zu ziehen. Und Abraham gehorchte, weil er Gott voll und ganz vertraute. Auf diese Art bereitete er den Weg für eine ganze Generation. Manchmal wird Gott dich auf eine ähnliche Weise herausfordern, ja sogar verlangen, dass du aus deinem sicheren Boot aussteigst, dich aufs Wasser wagst und nasse Füße bekommst. Wenn du in solchen Momenten vertraust, wirst du erleben, wie Gott dich benutzt, um Menschen zu erreichen und das Unmögliche möglich zu machen. 

Als Kirche wollen wir Gott genau auf diese Art vertrauen und neue Wege einschlagen, wenn er uns dazu auffordert. Deshalb starten wir am 31. August unseren 2. Campus in Köln Dellbrück. Es wird uns viel abverlangen - aber wir glauben, dass wir durch diesen „Schritt aufs Wasser“ neue Menschen erreichen und Begegnungen mit Jesus ermöglichen können. 

3. Pioniere hören, was andere nicht hören

Hebräer 11:8 Ebenso glaubte Abraham fest an Gott und hörte auf ihn. 

Man kann an Gott glauben, ohne auf ihn zu hören. Was spricht Gott gerade in dein Leben? Und fällt es dir leicht, darauf zu hören und zu vertrauen, dass er den richtigen und guten Weg für dich vorbereitet hat? Vielleicht fühlst du dich manchmal wie taub oder so, als würde Gott gerade nicht zu dir sprechen. Aber sei dir sicher: Gott spricht auch, wenn er nichts sagt. Alex aus unserem Team kannte Gott sein Leben lang, doch erst ab einem bestimmten Zeitpunkt in seinem Leben hat er ihn auch wirklich gehört. Hier kannst du sein ermutigendes Zeugnis anschauen: 

 

4. Pioniere geben, was andere nicht geben. 

Hebräer 11:17 Abraham glaubte so unerschütterlich an Gott, dass er sogar bereit war, seinen einzigen Sohn Isaak zu opfern, als Gott ihn auf die Probe stellte. Und das, obwohl ihm Gott ein Versprechen gegeben (…) hatte. 

Pioniere wissen, dass es sie etwas kostet, zu sehen, was sonst keiner sieht, dahin zu gehen, wo sonst keiner hingeht und zu hören, was sonst keiner hört. Und sie sind bereit, diesen Preis zu zahlen, weil Gott mit ihnen Geschichte schreiben möchte. Wenn wir uns die Pioniere, die in Hebräer 11 beschrieben sind, näher anschauen, sehen wir, dass sie alle etwas gemeinsam haben. Sie haben ihre Augen nicht von Jesus genommen - bei jedem Schritt, den sie im Vertrauen gingen und bei allem, was sie gegeben haben. Und das spiegelt sich auch in unserer Vision wieder: Begegnen, Wachsen, Dienen. Dafür geben wir als Church unser Bestes und es begeistert uns, wenn Menschen echte Begegnung mit Jesus erfahren, er sie verändert und heilt. 

Markus 10:45 Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um zu dienen und sein Leben als Lösegeld hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden. 

Lauf das Rennen! Gastpredigt von Dave Ayling

Es ist einfach, einen Marathon zu starten - die Herausforderung ist, ihn auch zu beenden. Am vergangenen Sonntag nahm uns Dave Ayling mit in eine Story von John Stephen Akhwari, der 1968 für Tansania bei den Olympischen Spielen in Mexiko als Marathon-Läufer startete. Bei Kilometer 19 stolperte John und verletzte sich am Knie. Doch er stand auf und lief den Marathon bis zum Ende, mit einer Zeit von 3 Stunden und 25 Minuten. Der Sieger beendete den Marathon in  2 Stunden und 20 Minuten. Als John im Ziel ankam, wartete dort noch eine kleine Gruppe von Menschen auf ihn, die ihn anfeuerten. Als sie ihn fragten, warum er durchgehalten hatte, antwortete er: „Mein Land hat mich nicht 5000 Meilen weit geschickt, um den Marathon zu starten - sondern um ihn zu beenden."

In unserem Leben als Christen entdecken wir oftmals Parallelen zu Johns herausforderndem Rennen: Wir starten „einfach“, aber es ist hart, bis zum Ende durchzuhalten. Bevor du weiterliest, folge bitte diesem Link und lies Hebräer 12,1-3.

In diesen Versen gibt uns der Verfasser des Briefs an die Hebräer wichtige Ratschläge für unser „Rennen als Christen“, die heute noch genauso sehr ihre Gültigkeit haben wie damals:

Es ist immer jemand da, der  dich anfeuert

Hebräer 12,1 Da wir nun so viele Zeugen des Glaubens um uns haben…

Tatsächlich fühlt es sich nicht immer so an, als ob da jemand wäre, der uns anfeuert. Im Gegenteil: An manchen Tagen scheinen wir komplett alleine zu laufen. Doch so ist es nicht. Wenn wir uns umschauen, in unserer Church, an unserem Arbeitsplatz, unter unseren Freunden, dann sind da immer Menschen - oder „Super Athleten“ - die uns daran erinnern, wie wichtig es ist, das Rennen zu laufen. Menschen, die wie John gefallen und wieder aufgestanden sind. Menschen, die uns stärken und anfeuern können, wenn wir es zulassen. 

Nicht alles, das gegen Gottes Plan für unser Leben ist, ist gleich eine Sünde 

Hebräer 12,1 …lasst uns alles ablegen, was uns in dem Wettkampf behindert, den wir begonnen haben – auch die Sünde, die uns immer wieder fesseln will… 

Es gibt Dinge in unserem Leben, die uns abhalten, unser Rennen zu laufen, ohne dass diese Dinge gleich Sünde sein müssen. Ablenkung, Entmutigung und Enttäuschung zählen dazu. Drei Phänomene, die jeder von uns ohne Zweifel kennt. Was aber zählt ist, dass wir ehrlich mit uns und Gott sind und Dinge, die uns abhalten, bewusst ablegen. Wie schnell kann beispielsweise unsere Enttäuschung über eine Situation zu Verletzung führen - und mit Verletzung lässt es sich nur schwer weiterlaufen. 

Lauf dein eigenes Rennen

Hebräer 12,1 … Mit Ausdauer wollen wir auch noch das letzte Stück bis zum Ziel durchhalten.

In einer englischen Übersetzung dieses Verses lesen wir „And let us run with perseverance the race marked out for us.“ „The race marked out for us“ heißt es hier - es kommt eine persönliche Note dazu: Gott hat unser Rennen personalisiert. Wir sollten also nicht darauf schauen, auf welche Art und wie schnell andere ihr Rennen laufen, denn es gibt dieses eine, spezielle Rennen, das nur du laufen kannst! Und zwar in deiner eigenen Geschwindigkeit, in deinem individuellen „Laufstil“ und, ganz wichtig: Mit einer aufrichtigen Motivation. Gott kennt dein Herz und weiß, warum du tust, was du tust. Paulus Worte beschreiben das gut: 

1. Korinther 9,25-26: Wer im Wettkampf siegen will, setzt dafür alles ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles, um zu gewinnen. Und wie schnell ist sein Siegeskranz verwelkt! Wir dagegen kämpfen um einen unvergänglichen Preis. Ich weiß genau, wofür ich mich mit aller Kraft einsetze. Ich laufe und habe dabei das Ziel klar vor Augen. Wenn ich kämpfe, geht mein Schlag nicht ins Leere.  

Deine Vision ist entscheidend, um das Rennen zu beenden

Hebräer 12,2: Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind. Weil große Freude auf ihn wartete, erduldete Jesus den Tod am Kreuz und trug die Schande, die damit verbunden war. Jetzt hat er als Sieger den Ehrenplatz an der rechten Seite Gottes eingenommen. 

John Akhwari, unser Marathonläufer, rannte nicht, weil er eine Medaille im Blick hatte - er rannte für sein Land, für die Leute, die ihn geschickt hatten. Und das ist der Punkt: Manchmal scheint es, als wollten wir in unserem Leben mehr Sieger als Jünger sein und eher erfolgreich als treu im Glauben. Dreht sich nicht manchmal sogar so vieles nur darum, WAS wir für Gott tun wollen und weniger darum, was ER FÜR UNS getan hat? Der Verfasser des Hebräerbriefs fordert uns auf, unseren Blick nur auf Jesus zu richten. Denn er hilft uns, und zu fokussieren, unsere Müdigkeit zu überwinden und er hält uns davon ab, aufzugeben. 

....#STRUGGLES - Teil 4: #RUHE ..#STRUGGLE – PART 4: #REST....

....„Ich glaube, dass wir echte Ruhe nur bei Jesus finden. Dass es uns unheimlich gut tut, Zeit in unsere Beziehung zu ihm zu investieren.“  Im vierten und letzten Teil unserer Predigtreihe #STRUGGLES hat sich David aus unserem Team einer der wohl größten Herausforderungen in unserem Alltag gewidmet: Ruhe.

Wie schaffen wir es, zu Ruhe zu kommen, wo wir doch oftmals in jeder noch so kleinen Pause zu unserem Smartphone greifen, um zu prüfen, was gerade in der Welt so los ist. Und wie schaffen wir es, zur Ruhe zu kommen, wenn ein echter Sturm um uns tobt? Wie schaffen wir es, Ruhe zu finden, wenn unser Terminkalender übervoll und die Liste der ToDo’s lang ist?

Eine Story aus der Bibel, die den Spagat zwischen Ruhe und „immer viel zu tun haben“ wunderbar beschreibt, ist die von Maria und Marta:

Lukas 10, 38-42: Als Jesus mit seinen Jüngern weiterzog, kam er in ein Dorf, wo er bei einer Frau aufgenommen wurde, die Marta hieß. Maria, ihre Schwester, setzte sich zu Füßen von Jesus hin und hörte ihm aufmerksam zu. Marta aber war unentwegt mit der Bewirtung ihrer Gäste beschäftigt. Schließlich kam sie zu Jesus und fragte: »Herr, siehst du nicht, dass meine Schwester mir die ganze Arbeit überlässt? Sag ihr doch, dass sie mir helfen soll!« Doch der Herr antwortete ihr: »Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe. Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.«

Machen wir uns Maria zum Vorbild

Maria hat sich hier offensichtlich für das Richtige entschieden: Zeit mit Jesus zu verbringen. Das, was ihre Schwester Marta tat, war auch wichtig und gut – doch sie hat darüber hinaus das Wesentliche vergessen. Denn bei Gott müssen wir nicht zuerst leisten, um geliebt und angenommen zu sein. Ganz im Gegenteil Wir sind zuerst angenommen und geliebt und können von diesem Punkt aus loslaufen – und auch zurückkommen, wenn es mal nicht so läuft. Denn wir können nie tiefer fallen als in seine Hände.

David hat uns drei praktische Punkte an die Hand gegeben, mit denen es uns gelingen kann, etwas mehr wie Maria zu sein:

1. Flugmodus

Wusstet ihr, dass sich Ärzte immer öfter mit der sogenannten „Nomophobie“ ihrer Patienten auseinandersetzen müssen? Dabei handelt es sich um die Angst, kein Handy bei sich zu haben (No-Mobile-Phone-Phobie). In den USA leiden laut verschiedener Studien mehr als 60% der Menschen unter Nomophobie.

„Wenn wir Jesus keinen Raum in unserem Leben schenken, dann werden wir ruhelos. Wer nie zur Ruhe kommt, wird irgendwann krank.“ sagte David und forderte uns auf, es zumindest einmal in Betracht zu ziehen, unser Handy von Zeit zu Zeit auf Flugmodus oder ganz aus zu schalten und uns mit derselben Intensität Jesus zuzuwenden.

2. Sei wie Ruffy

Wer ist denn Ruffy? Ruffy ist der Hund von David und seiner Frau Kim. Und er hat eine wertvolle Eigenschaft: Wenn ihn nachts mal ein dringendes Bedürfnis überkommt und er unruhig wird, haut er David mit der Pfote auf den Kopf – so lange bis David aufsteht, ihn raus lässt und Ruffy tut, was ein Hund tun muss. Vielleicht ist es ein gewagtes Bild, doch bei Gott dürfen wir wie Ruffy sein: Wir dürfen ihm sagen, was uns bedrückt. Wir dürfen bei ihm alles abladen.

Jesus hätte sich wahrscheinlich gewünscht, dass Marta genau das tut. Nicht umsonst sagte er zu ihr „Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe.“ Er kannte sie und er gab ihr einen wichtigen Rat: Nur eines ist wichtig und gut – die Zeit mit Jesus selbst.

In Philipper 4,7 steht: "Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm. Dann wird der Friede Gottes, der jedes Verstehen übersteigt, eure Herzen und Gedanken bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid."

3. Bei Gott finde ich Ruhe im Sturm

Um Maria tobte an diesem Tag, als Jesus zu Gast war, ein kleiner Sturm: Das Haus war voll, die Gäste wollten bewirtet werden und es gab jede Menge zu organisieren. Dennoch nahm sie sich die Zeit, um zu seinen Füßen zu sitzen. Nun sagst du vielleicht: Hey, klar – wenn Jesus mein Gast ist, nehme ich mir auch Zeit für ihn. Doch was ist, wenn die Party plötzlich auf dem Kopf steht? Wenn nichts läuft, wie du es geplant hast? Hast du auch dann noch Zeit für Jesus?

David erzählte eine bewegende Geschichte von einem jungen Ehepaar, das Nachwuchs erwartet hat. Bei einer Routineuntersuchung stellte sich heraus, dass das ungeborene Kind nicht völlig gesund war und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nach der Geburt nur wenige Minuten überleben würde. Das junge Paar entschied sich dennoch nicht für eine Abtreibung, sondern betete und vertraute darauf, dass Gott weiß was er tut. Als das kleine Mädchen in diesem Jahr zu Welt kam, starb sie nach zwei Stunden in den Armen ihrer Eltern. Hätten sie nicht allen Grund gehabt, Gott anzuklagen, zu verzweifeln und in diesem Sturm unterzugehen? Doch das taten sie nicht. Die beiden hatten, trotz des großen Schmerzes und der Trauer, eine tiefe Ruhe und Frieden in dieser Situation.

Wie haben sie es überstanden? Sie haben es überstanden, weil sie sich im größten Sturm Zeit nahmen, um zu Jesus Füßen zu sitzen und bei ihm und seinem Wort Ruhe zu finden.

Weiter oben hast du gelesen: „Wenn wir Jesus keinen Raum schenken, dann werden wir ruhelos. Wenn wir keine Ruhe finden, werden wir krank.“ Die ganze Wahrheit ist: „Wenn wir Jesus Raum schenken, finden wir Ruhe, selbst in der stürmischsten Phase unseres Lebens, und er macht uns heil. Und vielleicht wird er nicht deine Situation verändern, aber er steht sie mit dir zusammen durch.“

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„I believe that we can only find real rest in Jesus and that it is good for us to invest time in our relationship with him. In our fourth and last preaching series #STRUGGLES, David – a team member – has faced one of our greatest challenges in our daily lives: rest. 

How can we find rest, if we constantly look at our smartphones whenever we have a small break in order to check what is going on in the world? And how can we find rest during a real storm? How can we find rest, if our calendar is full and our to-do list even longer?

A story in the bible which perfectly describes the balancing act between real rest and “a busy life-style” is about Martha and Mary:

Luke 10,38-42:38 As Jesus and his disciples were on their way, he came to a village where a woman named Martha opened her home to him. 39 She had a sister called Mary, who sat at the Lord’s feet listening to what he said. 40 But Martha was distracted by all the preparations that had to be made. She came to him and asked, “Lord, don’t you care that my sister has left me to do the work by myself? Tell her to help me!” 41 “Martha, Martha,” the Lord answered, “you are worried and upset about many things, 42 but few things are needed—or indeed only one.[f]Mary has chosen what is better, and it will not be taken away from her.”

 Let’s take Mary as an example

Mary has obviously chosen to do the right thing: spending time with Jesus. What her sister Martha did was important as well, but she had forgotten the essential beyond that. With God we don’t have to achieve anything first to become loved and accepted. It is rather the opposite. First we are accepted and loved and from that point on we are able to do our duties and come back whenever we need. We can never fall deeper than in his hands.  

David has given us three practical pieces of advice with which we can start becoming more like Mary:

1. Flight mode

Did you know that doctors have to face the so-called „Nomophobia“ of their patients more and more? This is the fear of not having a smartphone (no-mobile-phone-phobia). In the USA many studies have shown that more than 60% are suffering from Nomophobia.

“If we don’t give Jesus room, we will become restless. And if we don’t find rest, we will become sick” said David and challenged us to consider switching our smart phone to flight mode from time to time or to turn it completely off and try to devote ourselves to Jesus with the same intensity. 

2. Be like Ruffy

Who is Ruffy? Ruffy is the dog of David and his wife Kim. And he has a special trait: whenever he feels an urgent need at night and becomes restless, he hits David’s head with his paw until David gets up and lets him out and Ruffy does what a dog needs to do. Maybe it is a daring picture, but with God we can be like Ruffy: we can tell Him what troubles us. We can bring Him everything.

Jesus might have wished that Martha would do just that. He did not tell her without a reason: “Martha, you are worried and upset about many things.” He knew her and He gave her an important advice: Only one thing is good and important – spending time with Jesus.

In Philippians 4,6-7it says: Do not be anxious about anything, but in every situation, by prayer and petition, with thanksgiving, present your requests to God. 7 And the peace of God, which transcends all understanding, will guard your hearts and your minds in Christ Jesus.

3. In God I find peace during the storm

On this day, there was a small storm raging around Mary: the house was full, the guests wanted to be hosted and many things had to be organized. But still she took the time to sit at His feet. Now you may say: Hey, of course, if Jesus is my guest, I will also take time for Him. But what if the party is upside down out of a sudden? What if nothing goes the way it was planed? Would you still have time for Jesus?

David told an emotional story of a young couple that awaited a child. During a routine examination, they found out that the unborn child was not completely healthy and would probably only survive a few minutes after birth. The young couple yet decided against an abortion and prayed and trusted God. When the little girl was born in this year, she died after two hours in her parents’ arms. Didn’t they have a reason to accuse God, to despair and to drown in this storm? But they didn’t’ do that. Despite the pain and grief, both of them had a deep rest and peace within this situation.

How did they get through this? They got through this because within this huge storm they found the time to sit at Jesus’ feet and to find rest in Him and in His word. 

You have read above: “If we don’t give Jesus room, we will become restless. And if we don’t find rest, we will become sick”. The whole truth is: “When we give Jesus room, we will find rest even in the stormiest stage of our lives and He will heal us. He might not change your situation, but He will overcome it together with you.”

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Der Bauvertrag - Gastpredigt von Stephen Matthew

Auch wenn der Titel es vermuten lässt: Hier geht es nicht um einen Bauvertrag, den wir mit Füller und Tinte unterzeichnen müssen. Mit seiner Predigt hat uns Stephen Matthew vor allem dazu inspiriert, eine Herzensentscheidung zu treffen: Dafür, dass wir als eine Kirche mit einer Vision gemeinsam als lebendige Steine Gottes Haus bauen. Damit uns das gelingt, brauchen wir eine Art Vereinbarung oder anders gesagt: Einen Bauvertrag, der für alle an diesem Werk Beteiligten gilt. 

Dieser „Vertrag“ ist praktischer Weise recht übersichtlich und enthält nur drei wesentliche Vereinbarungen. Das Buch Nehemia im alten Testament liefert uns dafür entscheidende Hinweise. Deshalb wollen wir zunächst kurz anschauen, wer Nehemia war und was er tat: 

Nehemia lebte zu seiner Zeit in Babylonien, wo er dem König diente. Doch sein eigentliches Zuhause war Jerusalem, das zu diesem Zeitpunkt komplett zerstört war. Diese Tatsache machte Nehemia unendlich traurig. Er weinte, fastete und betete intensiv um seine Stadt. Der babylonische König sah seine missliche Lage und stimmte zu, dass Nehemia nach Jerusalem reiste, um die Stadt wieder aufzubauen. Nehemia machte sich ans Werk und es dauerte nur 52 Tage, bis die Stadtmauer und ihre Tore wieder errichtet waren. Er hatte bei diesem gewaltigen Vorhaben zweifellos Gott auf seiner Seite - und natürlich Gleichgesinnte. Doch was war ist das „Erfolgsgeheimnis“ für sein Gelingen? 

Damit sind wir zurück bei unserem Bauvertrag und seinen drei Paragraphen: 

1. Wir alle fühlen, was Gott fühlt

Die Menschen, die mit Nehemia gemeinsam am Wiederaufbau der Stadtmauer arbeiteten, fühlten, was Gott fühlt. Auch wenn sie sich vielleicht nicht immer „danach fühlten“ Tag für Tag hart und körperlich zu arbeiten, so fühlten sie doch in ihrem tiefsten Inneren, welche große Bedeutung es hat, Gottes Stadt aufzubauen. Das hat die Menschen verbunden. 

Wenn wir heute Kirche bzw. Gottes Haus bauen wollen, brauchen wir ein ganz ähnliches Agreement: Wir müssen Jesus’ Mitgefühl und Liebe für die Menschen spüren - und das ist deutlich mehr als eine offenkundige Emotion. Wenn wir fühlen, was Gott für die Menschen in unserer Kirche, in unserer Stadt und darüber hinaus fühlt, treibt uns das Tag für Tag an, den Bau voran zu bringen. 

2. Wir engagieren uns gemeinsam für den Bau 

Die Kirche kann nur so groß werden wie unser Glauben. Gott gebraucht dazu nicht außergewöhnlich talentierte, erfolgreiche oder selbstbewusste Menschen. Ganz im Gegenteil: Wenn wir das dritte Kapitel von Nehemia lesen stellen wir fest: Es handelt sich um eine Liste derjenigen, die mitgearbeitet haben. Hier arbeiteten Männer und Frauen aus unterschiedlichsten Berufen Hand in Hand zusammen, unabhängig von ihren Vorkenntnissen. Und noch etwas fällt in diesem Kapitel besonders auf: Alle arbeiteten nebeneinander - keiner machte sein eigenes Ding, keine Lücke tat sich auf. Das müssen wir uns bewusst machen: Jesus braucht jeden einzelnen lebendigen Stein, für jeden gibt es etwas zu tun. 

3. Wir werden auf Gottes Wort als Einheit antworten

Wenn Gott spricht, dann sind wir „all in“. Wir erledigen nicht einfach nur ein Projekt und haken es ab. Vielmehr sind wir als eine Kirche immer bereit, darauf zu hören und zu vertrauen, was Gott mit uns vor hat. In Nehemia, Kapitel 8, lesen wir, wie hungrig die Menschen in Jerusalem nach Gottes Wort waren. Sie wollten lernen und immer besser verstehen, wie sie nach Gottes Wort handeln können. Die Haltung benötigen wir ebenfalls, wenn wir sein Haus bauen. Denn dieser Bau ist eine Lebensaufgabe, der wir mit Hingabe und Bereitschaft begegnen müssen. Und das lohnt sich: In Kapitel 8, Vers 17 heißt es „Nun aber feierten sie mit großer Freude.“ Die Menschen in Jerusalem hatten erkannt, was das Wort Gottes für ihr Leben bedeutet, wie sie als Einheit darauf antworten und welch großartige Auswirkung dies auf ihre wieder aufgebaute Stadt hat. 

Wenn wir uns entscheiden, Gottes Reich zu bauen, wird er seinen Teil dazu tun. Damit wir unseren Teil leisten können, brauchen wir eine Art Bauvertrag mit drei Vereinbarungen: Wir fühlen, was Gott fühlt. Wir engagieren uns gemeinsam und antworten als Einheit auf Gottes Wort. Bist du dabei? 

#STRUGGLES - Teil 3: #zuFRIEDENheit

Zufriedenheit ist eine Entscheidung - und nichts, womit du geboren wirst. Diese Aussage setzte Dom am vergangenen Sonntag über seine dritte Predigt in der Reihe #STRUGGLES. Stimmst du zu? 

Wie oft vergleichen wir uns mit dem, was andere haben, erreichen oder tun? Und wie oft stimmt uns so ein Vergleich zufrieden? Selten. Wäre es nicht so viel angenehmer, ein Leben zu führen, das frei von Vergleich und Neid ist, dafür aber voller Zufriedenheit? 

Paulus, der Mann, dem wir die meisten Kapitel im neuen Testament verdanken, war dazu in der Lage. Im Gefängnis, angekettet an eine Steinwand, schrieb er: 

Philipper 4, 10-13: Ich freue mich sehr und danke Gott, dass ihr euch wieder um mich sorgt! Ich weiß, dass ihr immer um mich besorgt wart, aber eine Zeit lang hattet ihr keine Gelegenheit, mir zu helfen. Nicht, dass ich etwas gebraucht hätte! Ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe. Ob ich nun wenig oder viel habe, ich habe gelernt, mit jeder Situation fertig zu werden: Ich kann einen vollen oder einen leeren Magen haben, Überfluss erleben oder Mangel leiden. Denn alles ist mir möglich durch Christus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche. 

Echte Freiheit und Zufriedenheit hat nichts mit unseren äußeren Umständen zu tun, sondern mit unserer Haltung. Paulus lag in Ketten als er diese Worte schrieb - physisch gesehen war er also nicht frei. Und doch war er zufrieden mit dem, was er hatte. 

„Die 10 Gebote der Zufriedenheit“ 

Wenn du heute, morgen oder in Zukunft mit Unzufriedenheit kämpfst, dann erinnere dich an Paulus. Das vierte und letzte Kapitel seines Briefs an die Philipper können wir in „10 Gebote der Zufriedenheit“ übersetzen, die uns im Alltag mehr als nützlich sind: 

1. Du sollst daran denken, dich zu freuen! 

Philipper 4,4: Freut euch zu jeder Zeit, dass ihr zum Herrn gehört. Und noch einmal will ich es sagen: Freut euch!

Wir vergessen im Alltag schnell, dankbar zu sein und lassen uns von Sorgen, Unzufriedenheit oder Unmut überrollen. Deshalb betont Paulus hier gleich zwei mal, wie wichtig die Freude an Gott ist - immer! Du entscheidest, mit welcher Haltung du deine Umstände betrachtest und mit ihnen umgehst. 

2. Du sollst keine Bitterkeit haben 

Paulus verbrachte viel Zeit im Gefängnis. Doch zu keinem Zeitpunkt saß er im Gefängnis der Bitterkeit. In den Versen 10-13 bringt er zum Ausdruck, dass ihm klar war, dass seine Freunde ihm nicht helfen konnten. Es ging einfach nicht. Doch er nahm es ihnen keinesfalls übel oder war gar beleidigt. Diese Haltung ist ein wichtiger Schlüssel für ein zufriedenes Leben. 

3. Du sollst dankbar in jeder Lebensphase sein 

„Ob ich nun wenig oder viel habe, ich habe gelernt, mit jeder Situation fertig zu werden.“ Mehr ist nicht gleich mehr, richtig? Mach es wie Paulus: Lerne, dankbar zu sein, für das was du hast! 

4. Du sollst ein Geheimversteck haben! 

In Vers 11 schreibt Paulus: „Nicht, dass ich etwas gebraucht hätte! Ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe.“ Stell dir vor, du kannst mit Überzeugung sagen „Ich brauche nichts!“ Weil du nämlich ein kleines Geheimversteck hast. Bezogen auf dein Leben als Christ bedeutet das: Füll dich mit Gottes Wort und lass dich von seinem Heiligen Geist füllen. Warte nicht auf den Sonntagmorgen, um dich im Gottesdienst füllen zu lassen - sondern komm satt! Du bist nicht angewiesen auf das Lob, die Anerkennung und Wertschätzung anderer, um Jesus zu dienen - auch wenn diese Dinge wohltuend und schön sind. Aber du brauchst sie nicht, wenn du daran denkst, deine Geheimverstecke regelmäßig aufzufüllen. 

5. Du sollst nicht die Versorgung mit der Quelle verwechseln!

In einer anderen Übersetzung des Philiperbriefs heißt es in Vers 10: „Ich habe mich aber sehr gefreut im Herrn, dass ihr euch wieder so weit erholt habt, um für mich sorgen zu können.“ Paulus weiß, dass es seinen Freunden nur mit Gottes Hilfe möglich war, ihn zu untestützten. Es ist wichtig zu verstehen, dass alles, was wir haben und leisten können, von Gott kommt. Vielleicht hast du einen wunderbaren Freund, der Worte der Ermutigung und des Trostes mitten in dein Herz spricht. Dieser Freund ist die Versorgung - nicht die Quelle. 

6. Du sollst deine Enttäuschungen nicht verharmlosen!

Du kannst enttäuscht und zufrieden zur selben Zeit sein. Paulus saß zu Unrecht im Gefängnis und wartete auf seinen Prozess. Eine enttäuschende Situation, der er aber erlaubt hat, seine  Perspektive zu verändern. Enttäuschung kann die Richtung deines Lebens verändern doch du kannst dich dennoch für die Zufriedenheit entscheiden. Wie? So: 

7. Du sollst erkennen

8. …loslassen 

9. … empfangen 

10. … bleiben! 

Philipper 4,19: Aus seinem großen Reichtum wird euch Gott, dem ich gehöre, durch Jesus Christus alles geben, was ihr zum Leben braucht. 

Erkenne den Segen, den Gott in dein Leben legen möchte. Lass Groll, Ärger und Bitterkeit los. Sei bereit, Gottes Liebe anzunehmen und zu empfangen und bleib fest mit ihm verbunden!