Come to Worship

....„Come to Worship“ - komme, um anzubeten - der Titel unserer Weihnachtspredigt vom vergangenen Sonntag lässt direkt vermuten, um welchen Teil der Weihnachtsgeschichte es geht: Die drei Weisen aus dem Morgenland, die sich auf den Weg machten, um ihren neugeborenen König anzubeten. 

Matthäus 2, 1-2 Jesus wurde in Bethlehem geboren, einer Stadt in Judäa. Herodes war damals König. Da kamen einige Sterndeuter aus einem Land im Osten nach Jerusalem und erkundigten sich: »Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind aus dem Osten hierher gekommen, um ihm die Ehre zu erweisen.«

Diese zwei kurzen Verse bringen auf den Punkt, was wir als Christen nie vergessen dürfen: Die Sterndeuter kamen, um Jesus etwas zu geben, nicht um zu nehmen. Genauso sind wir dafür geschaffen, IHN anzubeten und so unsere Liebe auszudrücken. Dafür müssen wir manchmal „weit gehen“. Die Sterndeuter taten dies im wahrsten Sinne des Wortes. Sie waren 1.400 Kilometer zu Fuß unterwegs, bevor sie auf den dann schätzungsweise zwei Jahre jungen Jesus trafen. 

3 Arten, wie wir Jesus anbeten 

1. Sei voller Freude 

Matthäus 2, 9-10 Nach diesem Gespräch gingen die Sterndeuter nach Bethlehem. Derselbe Stern, den sie schon beobachtet hatten, als er am Himmel aufging, führte sie auch jetzt. Er blieb über dem Haus stehen, in dem das Kind war. Als sie das sahen, kannte ihre Freude keine Grenzen. 

Grenzenlose Freude  - sie sollte Christen zu allererst erfüllen, denn Jesus ist soviel größer als unsere Lebensumstände. Und doch gelingt es uns nicht immer, eine solche Freude auszustrahlen. Warum ist das so? Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott Gutes mit uns vor hat, auch dann wenn uns Situationen manchmal mehr herausfordern als wir verstehen können. 

2. Knie nieder 

Die Weisen aus dem Morgenland haben sich zu allererst vor Jesus niedergekniet. Vor einem kleinen Baby niederzuknien bedeutet, dass mann ein Höchstmaß an Glauben und Vertrauen darauf hat, dass dieser junge Mensch in Windeln der Messias ist. 

Psalm 95, 6-7 Kommt, wir wollen ihn anbeten und uns vor ihm beugen; lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserem Schöpfer! Denn er ist unser Gott, und wir sind sein Volk. Er kümmert sich um uns wie ein Hirte, der seine Herde auf die Weide führt.

Vor Gott niederzuknien ist eine logische Schlussfolgerung - denn er ist heilig. So heilig, dass wir früher oder später nicht anders können, auch wenn er es nie von uns verlangt hat. Nimm das Niederknien in dein Leben als Christ mit hinein. 

3. Bring ihm dein Geschenk 

Die drei Weisen aus dem Morgenland brachten Jesus das Kostbarste, was sie hatten: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Theologen deuten diese Geschenk so: Das Gold steht für die königliche Herrschaft Jesus’, der Weihrauch für seinen Dienst und die Myrrhe war ein Zeichen, für seinen Tod. 

Was geben wir? Geben und Großzügigkeit sind elementare Bestandteile des christlichen Glaubens und für uns als Church richtungsweisend in unserem Handeln. Aus diesem Grund haben wir zum Beispiel ein Streetteam, das am Morgen unseres Weihnachtsgottesdienstes 90 liebevoll gepackte Geschenktüten an Obdachlose verteilt hat. Dass diese Tüten gefüllt werden konnten, verdanken wir den großzügigen Herzen der Menschen in der KCC und dem hingebungsvollen Engagement dieses Teams. Es ist unser Herzenswunsch und unser Auftrag, eine großzügige Kirche zu sein. 

Doch wir wollen Jesus noch mehr geben, nämlich das Kostbarste, das wir besitzen: Unser Herz. Wir sind für eine Beziehung mit ihm geschaffen und diese Tatsache verändert einfach alles. Deshalb lautet die Frage an dich: Wie begegnest du Jesus? Ist er für dich Teil einer schönen Weihnachtsgeschichte? Das Baby in der Krippe? Oder ist er der Sohn Gottes, des für dich gekommen und gestorben ist, damit du eine Beziehung mit Gott haben darfst? Denn wenn das so ist, verändert sich alles! 

Frohe Weihnachten, Church! ..

„Come to Worship“ - the title of our Christmas sermon last Sunday already implies which part of the Christmas story we looked at: the three wise men that went on their way to worship the newborn king.

Matthew 2, 1-2 Now after Jesus was born in Bethlehem of Judea in the days of Herod the king, behold, wise men from the east came to Jerusalem, saying, "Where is he who has been born king of the Jews? For we saw his star when it rose and have come to worship him." 

These two short verses put in a nutshell what we as Christians are never to forget: The astrologers came in order to give something to Jesus, not to receive. In the same way we are created to worship HIM and to express him our love in this way. To do this we sometimes have to go a long distance. The astrologers literally did just that. They had walked 1400 kilometers by foot before reaching Jesus who was approximately two years old by then.

3 Ways to worship Jesus

1. Be full of joy

Matthew 2, 9.10 After listening to the king, they went on their way. And behold, the star that they had seen when it rose went before them until it came to rest over the place where the child was. When they saw the star, they rejoiced exceedingly with great joy.

Unlimited joy - that’s what should be filling Christians first and foremost since Jesus is so much greater than our circumstances. But still so often we don’t succeed in showing this kind of joy. Why is that? We can trust God that He has good things in store for us even when some situations challenge us more than we can comprehend.

2. Kneel down

The very first thing the wise men did was to kneel down before Jesus. To kneel down before a baby shows the very deepest faith and trust that this young human in diapers is the Messiah.

Psalm 95, 6-7 Oh come, let us worship and bow down; let us kneel before the Lord, our Maker! For he is our God, and we are the people of his pasture, and the sheep of his hand.

To kneel down before God is an implication - since HE is holy. He is so holy that sooner or later there will be no other way for us than to bow down, even if He never demanded it from us. Take kneeling down as a part of your life as a Christian.

3. Bring Him your gift

The three wise men brought Jesus the most valuable things they possessed: gold, frankincense and myrrh. Theologists interpret these gifts as follows: gold is for the royal reign of Jesus, frankincense stands for HIs ministry and myrrh was a sign for HIs death. What do we give? Giving and generosity are essential parts of the Christian faith and lead us in our actions as a church.

For this reason we have a Street Team for instance, that gave 90 gift bags, packed affectionately, to the homeless on the morning of our Christmas service. Due to the generous hearts of the people in KCC and thanks to the dedicated commitment of this team we were able to fill these bags. It is our assignment and it is on our hearts that we are a generous church.

But we want to give Jesus even more - the most valuable thing we possess: our heart. We are created for a relationship with Him. This fact changes everything. This is why the question to you is this: How do you encounter Jesus? Is He part of a nice Christmas story for you? The baby in the manger? Or is He the son of God who came for you and died so that you could have a relationship with God? Because when this is so, everything is changed!

Merry Christmas, Church!

....