....Unser Platz am Tisch des Königs | Gastpredigt von Dave Ayling am 26.11.2017 ..Our Place at the King's Table | Sermon of guest-speaker Dave Ayling on November 26th 2017....

....Text von..Written by.... Maike Halfmann

....Jeremia 52: 31-34 37 Jahre nach der Gefangennahme von Jojachin, dem früheren König von Juda, wurde Ewil-Merodach König von Babylonien. Im 1. Jahr seiner Regierung, am 25. Tag des 12. Monats, begnadigte er Jojachin von Juda und holte ihn aus dem Gefängnis. Er behandelte ihn freundlich und gab ihm eine bevorzugte Stellung unter den Königen, die in Babylon gefangen gehalten wurden. Jojachin durfte seine Gefängniskleidung ablegen und bis an sein Lebensende an der königlichen Tafel essen. Der König von Babylonien sorgte auch sonst für seinen Unterhalt. Jojachin bekam täglich, was er zum Leben brauchte, bis er schließlich verstarb. ..

Jeremiah 52:31-34 And in the thirty-seventh year of the exile of Jehoiachin king of Judah, in the twelfth month, on the twenty-fifth day of the month, Evil-merodach king of Babylon, in the year that he began to reign, graciously freed Jehoiachin king of Judah and brought him out of prison. And he spoke kindly to him and gave him a seat above the seats of the kings who were with him in Babylon. So Jehoiachin put off his prison garments. And every day of his life he dined regularly at the king's table, and for his allowance, a regular allowance was given him by the king, according to his daily needs, until the day of his death, as long as he lived. ....


....Mit diesen starken und verheißungsvollen Versen stieg Pastor Dave Ayling aus der Derby City Church UK am vergangenen Sonntag in seine Predigt ein. Diese Verse zeigen uns, wie unglaublich gut es Gott mit uns meint - denn was der König für Jojachin tat, das tat Jesus für uns. ..With these strong and promising words Pastor Dave Aylin from the Derby City Church UK started his sermon this past Sunday. These verses show how incredible good God is to us because what the king had done for Jehoiachin is what Jesus has done for us. ....

....1. Er hat ihn befreit.

Gott hat unser Leben verändert. Vielleicht warst du noch nie im Gefängnis, aber alle von uns, die Freiheit in Jesus gefunden haben, wissen, was es heißt, befreit zu werden. Vielleicht bist auch du in einem selbstgebauten Gefängnis von Süchten, Depressionen oder Hoffnungslosigkeit. Vielleicht hast du Fehler gemacht, die dich einsam fühlen lassen, Aktionen oder Handlungen, die unglücklich geendet sind. Aber: Jesus kam, um dich zu befreien. Er ist gekommen, um Freiheit für die Menschen in Gefangenschaft zu bringen. Wir sollen in der Freiheit leben, die Gott uns gegeben hat. 

2. Er hat ihn gut behandelt.

Der König setzte den Gefangenen nicht nur frei, er hat ihn darauf hin auch gut behandelt. Ist es nicht toll, wenn andere Menschen liebe Dinge zu dir sagen? Das ist in unserer Zeit leider nicht mehr so häufig der Fall, es ist viel einfacher für die Menschen, negative Dinge von sich zu geben. Wenn du in deinem selbstgebauten Gefängnis sitzt, dann hörst du nicht viele gute Nachrichten. Auch, wenn etwas Nettes zu dir gesagt wurde. In Sprüche 12, 25 steht: „Sorgen drücken einen Menschen nieder, aber freundliche Worte richten ihn wieder auf.“ Das unglaubliche bei Gott ist, er redet niemals negativ zu uns. Er hat immer freundliche Worte für uns. Manchmal kommen wir zu Gott und haben die Erwartung, dass er wie andere Menschen zu uns redet. So oft kritisieren uns Leute, doch Gott redet immer gut zu uns. Wenn du in allen möglichen Umständen gefangen bist und Menschen dir sagen, dass nichts aus dir wird - hör das nicht drauf! Gott sagt zu dir, dass er einen Plan für dich hat, er glaubt an dich, er möchte dir Hoffnung geben, möchte deine Zukunft viel fruchtbarer machen, als deine Vergangenheit je hätte sein können. Deswegen spricht er freundliche Dinge in unser Leben. 

Dave erinnert sich an eins seiner ersten Gespräche in seiner Gemeinde. „Wenn ich etwas machen möchte, dann lässt Gott mich nicht. Wenn ich etwas nicht machen möchte, dann zwingt Gott mich dazu.“ Sein Gegenüber hatte ein total schlechtes Bild von Gott. Manchmal hält unsere eigene Gefangenschaft uns davon ab, die freundlichen Dinge, die Gott zu uns sagt, zu hören. 

3. Er stellte ihn wieder her.

Dieser König hat dem Gefangenen einen Ehrenplatz an seinem Tisch gegeben. Ein unglaubliches Bild der Rettung. Wir, die von Gott getrennt waren und ihn nicht kannten, die nicht in seine Gegenwart kommen konnten - plötzlich haben wir einen Ehrenplatz an seinem Tisch. Wir selber würden nicht jedem einen Platz am eigenen Tisch geben, aber Gott sagte zu uns, dass er uns hoch hebt und uns das Recht gibt, in seine Gegenwart zu kommen. Es steht in der Bibel, dass er uns aus dem Sumpf geholt hat und unsere Füße auf einen Felsen gestellt hat. Genau wie der König den Gefangenen befreit hat und einen Ehrenplatz an seinem Tisch gegeben hat, genau so befreit dich Jesus. Es gibt nichts, womit du dir das verdienen kannst, du bekommst es einfach geschenkt. Denn Jesus ist am Kreuz gestorben, damit du wieder hergestellt wirst. 

4. Er aß mit ihm. 

Dies steht im letzten Teil des Kapitels. Stell dir vor, du isst 37 Jahre Gefängnisessen und darfst auf einmal neben dem König an seinem Tisch sitzen und speisen. Heute darfst du in die Gegenwart Gottes kommen und genau das Gleiche mit ihm machen. Wobei es hier nicht einfach um das gemeinsam Essen geht, sondern viel mehr die Intimität, die damit verbunden ist. Jesus sagt in der Offenbarung 3, 20: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.“ Er redet nicht über Essen, er redet über Gemeinschaft und Freundschaft. 

5. Er sorgte für ihn.

Im letzten Vers des Buchs Jeremia steht, dass der König sich bis an sein Lebensende um Jojachin kümmert und ihm eine Leibrente zahlte. Stell es dir mal bildlich vor: Du bist 37 Jahre deines Lebens im Gefängnis, abgeschnitten vom König. Dann kommt der Tag, an dem du befreit wirst und den Ehrenplatz bekommt. Leute, die negativ zu dir gesprochen haben, waren auf einmal freundlich, weil du in der Gegenwart des Königs bist. Auf einmal sitzt du beim König am Tisch, isst gemeinsam mit ihm und bekommst noch ein Teil seines Reichtums ab. Das ist ein Bild von Gottes Gnade - wie er in unser Leben kommt. Versuche zu verstehen, dass Gott dich liebt. Denn was der König für Jojachin getan hat, tut er auch für dich. 

In Jeremia 52,33 steht, das Jojachin seine Gefängniskleider ablegen durfte. Du musst aufhören, wie ein Gefangener zu denken und zu leben, wenn du das annehmen möchtest, was Gott dir geben will. Du kannst nicht in deiner Gefängniskleidung am Tisch des Königs sitzen. Du musst dich verändern. Dave hat den Eindruck, dass viele Christen in ihrer Gefängniskleidung in der Gegenwart des Königs stehen und die Mentalität eines Sklaven besitzen. Wir denken, dass unser Lohn größer ausfallen wird, je besser wir sind. Manche von uns müssen die Gefängniskleidung ablegen und uns ändern. Doch wie klappt das? 

Als erstes muss unsere Identität verändert werden. Du musst anders über dich denken und verstehen, dass deine vergangenen Fehler nicht den Segen deiner Zukunft ausmachen. Die Bibel sagt, dass du ein neuer Mensch bist, wenn du in Jesus bist. Das Alte ist vergangen, denn Jesus hat dich verändert. Heute bist du ein Kind des Königs, deine Identität ist eine Neue und das heißt es, am Tisch des Königs zu sitzen. 

Als zweites muss du dein Denken ändern. Du musst das Denken eines Gefangenen hinter dir lassen, dich frei machen und Gott vertrauen. Du musst verstehen, dass Gott gute Dinge für dich geplant hat. Wir wissen zwar, dass das die Bibel sagt, aber wir denken dennoch wie ein Gefangener. Unser Denken ist wegen unserer Umstände oder anderem immer noch eingeschränkt. Wir müssen Gott mitteilen, dass wir ihm vertrauen und daran glauben, dass er Gutes für uns parat hat. 

Als letztes muss du deine Perspektive ändern. Bis an sein Lebensende durfte Jojachin am Tisch des Königs sitzen, weil er an ihn glaubte und sich für ihn entschied. Wir müssen jeden Tag im Glauben leben, nur so können wir die Gefängniskleidung ablegen. Es gibt viele Menschen, die im Nachfolgen super sind. Doch sobald etwas schlechtes passiert, denken sie, sie haben Gott enttäuscht und das ist seine Bestrafung dafür. Das ist die Mentalität eines Gefangenen. Aber Jesus hat uns befreit.

Leg die Gefängniskleidung ab. Halt daran fest, was Jesus für dich getan hat. Er hat wundervolle und ermutigende Worte für dein Leben, er hat dich wieder hergestellt und dir ein Ehrenplatz gegeben. Er versorgt dich bis an dein Lebensende. ..

1. He freed him

God has changed our lives. Maybe you’ve never been in prison, but everyone of us who have found freedom in Jesus Christ knows what it means to be freed. Maybe you’re in a self-made prison of addiction, depression or hopelessness. Maybe you’ve made mistakes that make you feel alone or actions that have ended badly. Jesus came to free you. He came to bring freedom to the people in captivity.  We shall live in the freedom that God has brought us.

2. He treated him well

The king didn’t just set the prisoner free but he also treated him well afterwards. Isn’t it great when others say nice things to you? Sadly enough this doesn’t happen too often anymore. It has become much easier for people to say negative things. When you’re taken captive in your own prison you don’t hear many good things anymore, even if something nice has been said to you. In Proverbs 12, 25 it is written: „Anxiety in a man's heart weighs him down, but a good word makes him glad.“ What’s unbelievable with God is that He never talks negatively to us. He always has kind words for us. Sometimes we come before God and expect Him to talk to us like other people do. People criticize us so often but God always speaks kindly to us. When you’re taken captive by different things in life and people tell you it’s hopeless and you’re never going to get out of the situation - don’t ever listen to that! God tells you that He has a plan for you. He wants to give you hope and a future that is much more fruitful then your past could have ever been. This is why He speaks kind things into our lives.

Dave remembered one of his first conversations as a pastor in his church. „When I want to do something God doesn’t let me. When I don’t want to do something God forces me to do it.“ The person he was talking to had a very negative image of God. Sometimes our captivity keeps us from hearing the kind things God tells us.

3. He restored him

This king gave the prisoner a place of honor at his table. Isn’t that an incredible picture of salvation? We who had been separated from God, who couldn’t come into his presence, we have received a place of honor at His table. We ourselves wouldn’t give everyone a place at our table. But God told us that He lifts us up and gives us the right to enter His presence. It is written in the Bible that He has saved us from the swamp and placed our feet on a rock. In the same way the king has freed the prisoner and seated him in a place of honor at his table Jesus has freed you. There’s no possible way for you to earn this. You are given this freedom as a gift, because Jesus has died on the cross so that you will be restored.

4. He ate with him

This is written in the last part of the chapter. Imagine having to eat prison food for 37 years and then suddenly sitting at the king’s table and dining with him. Today you are invited to enter into God’s presence and do the same with Him. This isn’t just about eating together. It’s rather about the intimacy that comes with this. Jesus says in Revelation 3, 20: „Behold, I stand at the door and knock. If anyone hears my voice and opens the door, I will come in to him and eat with him, and he with me.“ He isn’t talking about eating. He’s talking about fellowship and friendship.

5. He cared for him

In the last verse of the book of Jeremiah it is written that the king cared for Jehoiachin for the rest of his life and paid him a pension. Imagine that: you’re in prison for 37 years of your life, totally cut-off from the king. Then suddenly the day comes when you’re being freed and you get the place of honor. People who had spoken negatively to you are all of a sudden kind because you are in the king’s presence. All at once you’re sitting at the king’s table, you’re eating with him and you even get a share of his wealth. That’s a picture of God’s grace - how He has entered our lives. Try to understand that God loves you! Because what the king has done for Jehoiachin He also wants to do for you.

In Jeremiah 52, 33 it is written that Jehoiachin was allowed to take off his prison clothes. You have to stop thinking and living like a prisoner if you want to take hold of what God wants to give you. You can’t sit at the king’s table in prison clothes. You have to change. Dave has the impression that many Christians stand in God’s presence wearing their prison clothes and having the mentality of a slave. We think our reward will be bigger the better we are. Some of us have to take off our prison clothes and change our way of thinking. But how is that possible?

First of all, our identity has to be changed. You have to start thinking differently about yourself and understanding that your past mistakes do not define your future blessings. The Bible says that you are a new creation when you are in Jesus. The old has passed because Jesus has changed you. Today you’re a child of the king. Your identity has become renewed -  this is what it means to sit at the king’s table.

Secondly, you have to change your thinking. You have to free yourself from the thinking of a prisoner and trust in God. You have to understand that God has planned good things for you. Even if we know that the Bible tells us this we still think like a prisoner. Our thinking is limited because of our situation or other things going on in our lives. We have to tell God that we trust Him and believe that He has something good in store for us.

And last, you have to change your perspective. Jehoiachin was allowed to sit at the king’s table for the rest of his life because he believed and made a decision for himself. We have to live every single day in faith. Only then will we be able to take off the prison clothes. There are many people who are great at following.  But as soon as something bad happens they believe that they have disappointed God and this is His punishment. This is the mentality of a prisoner but Jesus has set us free.

Take off the prison clothes. Take hold of what Jesus has done for you. He has wonderful and encouraging words for you. He has restored you and has given you a place of honor. He takes care of you for the rest of your life. ....