Heart for the House | 12.11.2017

Text von Maike Halfmann

Am vergangenen Sonntag haben wir unseren ‚Heart For The House‘ Gottesdienst gefeiert - den wohl wichtigsten Gottesdienst des Jahres. Wir haben gemeinsam in die Vergangenheit geblickt, auf all das, was Gott für uns getan hat - und auch in die Zukunft, auf das, was Gott für uns vorbereitet hat. 

Vor 2 Jahren haben Dom und Sarah mit der Church in ihrem eigenen Wohnzimmer gestartet. Sie hatten keinen Sponsor, der ihnen alles finanziert hat - aber es waren die Menschen da, die das alles möglich gemacht haben. Dom erzählte von der aufregenden Anfangszeit und seinem Wunsch, Menschen, die noch nie etwas von Jesus gehört hatten, mit ihm zusammen zu führen. Und ob mit 15 Leuten im Wohnzimmer oder mit mehr als 500 Leuten im Gottesdienst - genau das machen wir heute auch noch. In Sprüche 29, 18 gibt es einen tollen Vers dazu. 

Gott baut sein Haus, seine Kirche durch Menschen. Jeder Einzelne ist mit einzigartigen Fähigkeiten gesegnet, mit denen er dazu beitragen kann, dass die Church immer weiter wächst und immer mehr Menschen von Jesus erfahren dürfen. Gott hat uns den Auftrag gegeben, seine Nachricht zu verbreiten und sein Reich zu bauen. In 1. Mose 2, 15 steht: ‚Und Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, ihn zu bebauen und ihn zu bewahren.‘ Das hebräische Wort für bebauen heißt wörtlich ‚es besser machen‘. Adam und Eva sollten den Garten besser machen. Und genau das sollen wir mit unserer Church machen - du hast die Chance, diese Kirche zu einem besseren Ort für Menschen zu machen, die hier Jesus erleben können. Ist das nicht total genial? Seit unserem Visionssonntag in 2016 bis heute haben sich 125 Leute zum 1. mal für Jesus entschieden. Deshalb bauen wir Kirche. Vielleicht sitzt in einem Jahr auf dem Platz neben dir ein Mensch, der nur da ist, weil du aufstanden bist, geleuchtet und die Kirche zu einem besseren Ort gemacht hast. 

Epheser 2, 10: Was wir jetzt sind, ist allein Gottes Werk. Er hat uns durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nun, was Gott schon im Voraus für uns geschaffen hat.

Gott hat uns für einen bestimmten Zweck erschaffen: Zuerst kommt immer Gottes Handeln und dann unsere Reaktion darauf. Und eins ist klar: Wenn wir für das, was wir tun, Gottes Hilfe nicht mehr benötigen, dann ist das, was wir tun, zu klein. Denn dann ist es machbar, es ist möglich es alleine zu schaffen. Aber wir wollen immer in einer Position bleiben, in der wir Gottes Hilfe brauchen und ihn darum bitten. 

„Wenn du nichts in deinem Leben hast, wofür du sterben würdest, dann hast du eigentlich auch nichts, wofür du leben würdest.“ (Dom)

Es gibt so viele Dinge in unserem Alltag, denen wir eine hohe Priorität geben, Dinge die uns wichtig sind. Aber das ist nichts, wofür wir auch sterben würden. Gott möchte uns auf die wichtigen Dinge in unserem Leben fokussieren. Es ist nicht wichtig, wie lange wir leben, sondern wie wir leben. Die Dauer unseres Lebens ist nicht wichtig, sondern der Grad unserer Hingabe. Wir leben nicht für uns selbst, wir wurden dafür erschaffen, um für etwas zu leben, das größer ist als wir selbst. Dort dienen wir und dann wirst du Erfüllung in deinem Leben erfahren, die du so vielleicht noch nie vorher hattest. Eine passende Bibelstelle findest du in 1. Petrus 4, 10. 

Es gibt niemanden, der von Gott keine einzigartige Begabung geschenkt bekommen hat. Du bist dir nicht sicher, was deine einzigartige Begabung ist? Dann ist unser Next Steps Kurs vielleicht genau das Richtige für dich!

Wenn wir von ‚Mein Herz für sein Haus‘ sprechen, reden wir nicht von einem Gebäude, sondern von Menschen. Wir wollen eine Kirche sein, wo Menschen sich einbringen, nach vorne gehen, einen Unterschied machen. Aber eine wichtige Frage ist: Wie siehst du Gottes Haus? Gehst du gerne hin oder ist es einfach nur ein weiterer Termin in deinem viel zu vollen Terminkalender, den du danach erleichtert abhaken kannst? 

Manchmal ist Kirche für uns wie ein Hotel. Du musst weder sauber machen, noch aufräumen, alles wird für dich erledigt. Aber ein Hotel ist nicht wie ein Zuhause. Zuhause gehört alles dir, es ist ein ganz anderes Gefühl nach Hause zu kommen, als in ein Hotel zurückzukehren. Und es ist super schade, dass viele Menschen Kirche eher als "Hotel" denn als ihr "Zuhause" sehen. Überlege dir, wie andere Menschen davon profitieren, dass DU im Gottesdienst warst - und nicht nur, wie du vom Gottesdienst profitieren kannst. Es geht nicht um dich, es geht darum, dass andere Menschen durch dein Leben gesegnet werden und du ihnen von Jesus erzählen darfst. Einen passenden Vers findest du in Psalm 92, 13-15. Egal in welchem Alter, egal zu welcher Jahreszeit. Du kannst Gott zu jeder Zeit dienen. 

Zum Abschlusses dieses Gottesdienstes haben wir uns drei sehr bewegende Zeugnisse von Menschen aus der KCC angeschaut, die erzählten, wie Gott in ihrem Leben gewirkt hat und was er für sie getan hat. Vielleicht erzählst du uns schon bald dein Zeugnis? 

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