Teil 2 unserer Predigtserie | er:füllt(er) Glaube

#tgis - unter dem Hashtag „Thank God it’s Sunday“ zeigt Instagram aktuell mehr als 300 Tausend Postings an. So viele Menschen freuen sich auf den Sonntag, aus ganz unterschiedlichen Gründen. Manche freuen sich aufs Ausschlafen, andere auf den Tatort und wiederum andere freuen sich auf eine besondere Zeit mit Gott, in der Glauben und Begegnung im Mittelpunkt stehen. Doch was genau ist eigentlich ein erfüllter Glauben? Mit dieser Frage setzte sich Dom im zweiten Teil der Predigtserie er:füllt auseinander. 

Gott hat Bock darauf, dich auf ein Abenteuer mitzunehmen, das Leben heißt. 

Klingt spannend? Ist es auch! In seiner Predigt zeigte Dom drei entscheidende Impulse für einen erfüllten Glauben auf, die alles andere als langweilig sind: 

1. Eine persönliche Beziehung mit Jesus

Eine persönliche Beziehung mit Jesus ist das Fundament für einen erfüllten Glauben. Menschen, die eine echte Beziehung zu Jesus haben, wachsen über sich hinaus und vertrauen darauf, dass Gott einen Plan für ihr Leben hat - auch dann, wenn die Lösung nicht immer offensichtlich erscheint. Ein gutes Beispiel dafür sind etwa die zahlreichen christlichen Missionare, die weit entfernt von zuhause Außergewöhnliches leisten - und dafür vieles entbehren. „Das kannst du nur, wenn Jesus dein Leben verändert hat.“ sagt Dom und erinnert uns an ein Glaubensvorbild, dem seine tiefe Beziehung zu Gott großen Mut verlieh: Mose. Er führte das Volk Israel aus Ägypten, verfolgt von den Streitkräften des Pharaos und teilte das Rote Meer, so dass die Israeliten trockenen Fußes mitten durch das Meer ziehen konnten (2. Mose 14, 21). Ob Mose damals oder die Missionare heute: Erfüllter Glaube ist kein Vorrecht für perfekte Menschen - ganz im Gegenteil. Auch Mose war nicht perfekt, doch Gott schaute auf sein Herz, so wie er heute auf unser Herz schaut. 

2. Bedingungslos vertrauen

Punkt zwei der Antwort auf die Frage nach einem erfüllten Glauben lautet „bedingungslos vertrauen“ und ist mit Punkt eins eng verknüpft. „Wenn Gott redet, das ist ein Machtwort, nicht einfach nur eine Meinung - und daran gibt es nichts zu rütteln.“ Betont Dom und nennt als weiteres Glaubensvorbild Abraham, der sogar bereit war, seinen einzigen Sohn zu opfern, als Gott ihn auf die Probe stellte (Hebräer 11, 17). Zwar sind wir mehr als froh, dass Gott unseren Glauben heute nicht mehr in dieser Form auf die Probe stellt, doch eins können wir aus der Geschichte von Abraham mitnehmen: Ja, wir dürfen Zweifel und Angst haben - und trotzdem glauben. Manchmal legt uns Gott Dinge aufs Herz, die wir im Moment nicht verstehen, wie beispielsweise einen Umzug, einen Job-Wechsel oder andere Herausforderungen, die uns beängstigen. In solchen Momenten heißt es: Kurs halten, genau wie Abraham. Und zwar ohne Kompromisse oder Umwege. Denn:

Du darfst Gott vertrauen, auch wenn du nicht immer verstehst, was passiert. 

3. Gekennzeichnet durch Taten

Ein erfüllter Glauben ist gekennzeichnet durch Taten. Auch hierfür liefert uns die Bibel ein wunderbares Beispiel: Noah baute ein großes Schiff, obwohl weit und breit keine Gefahr zu sehen war (Hebräer 11, 7). Natürlich muss es nicht immer gleich eine so gigantische Tat sein, manchmal ist es auch nur eine Kleinigkeit. Dom berichtete von einer Frau aus den USA, die an der Theke eines Kaffeehauses den Wunsch verspürte, neben ihrem eigenen, auch den Kaffee der Person hinter ihr in der Schlange zu zahlen. Was daraus wurde? Eine sechs Stunden anhaltende Menschenschlange, in der jeder das Getränk des Nächsten zahlte. Die Frage ist also nicht, wie groß eine einzelne Tat ist, sondern: "Wie sehen die Menschen in deinem Umfeld, dass du eine Beziehung mit Jesus hast?" 

Eine freundliche Geste, eine helfende Hand, eine unerwartete Einladung zum Kaffee… Die Möglichkeiten sind schier unendlich. Probier es mal aus, lass dich von Jesus gebrauchen. Und wenn du magst, erzähl uns davon: Am nächsten Sonntag in unseren Life Groups. Wir freuen uns auf dich! 

Impressionen von unserem Gottesdienst am 24. April 2016: