Ostern in 3D - es gibt mehr zu sehen

Eine Überschrift, die neugierig macht: „Ostern in 3D - es gibt mehr zu sehen“. Wie genau darf man sich das vorstellen? Und braucht man dafür eine 3D-Brille? Fragen, die unsere Gäste am vergangenen Sonntag morgen sicher beschäftigt haben, als sie es sich in Saal 10 des Kölner Cinedoms gemütlich gemacht haben. Doch schon um kurz nach 11 Uhr war klar: Eine 3D-Brille benötigt hier keiner. Denn das, was nun folgen sollte, war ohnehin zum Greifen nah. Wie nah, das bringt auch unser zweiminütiger Kurzfilm, den die rund 200 Gottesdienstbesucher auf der beeindrucken großen Kinoleinwand gespannt verfolgten, auf den Punkt:

Keine Sorge: Anders als der Protagonist des Kurzfilms mussten unsere Gottesdienstbesucher natürlich nicht vor herumfliegendem Essen und anderen Gegenständen in Deckung gehen. Es war vielmehr die Idee dahinter, die Dom zum Thema seiner Predigt machte. Schwarzweiß - Farbe- 3D: Drei Perspektiven, aus denen Menschen heute die Ostergeschichte betrachten. Wer Ostern in schwarzweiß sieht, der sieht nicht viel. Wer Ostern in Farbe sieht, der hat eine vage Vorstellung davon, was mit Gott alles möglich ist. Wer sich aber für Ostern in 3D entscheidet, der sieht und erlebt mehr: Dass Jesus für uns am Kreuz starb, um uns mit Gott zu versöhnen und uns von unserer Schuld zu befreien - und dass er den Toten wieder auferstand. Dass die Geschichte von Ostern soviel mehr ist als nur eine „Geschichte“. Sie ist das Versprechen, dass Gott uns bedingungslos liebt und uns begegnen möchte, auch dann, wenn wir das Gefühl haben, das alles überhaupt nicht zu verdienen. 

Mit genau diesem Gefühl setzte sich das dann folgende Theaterstück auseinander: Ein junger Mann steht in löchriger Kleidung an der Himmelspforte und soll unmittelbar nach seiner Ankunft einen Termin mit Gott persönlich wahrnehmen. „Schau doch mal, wie ich aussehe! So kann ich nicht zu Gott.“ verkündet er dem Engel, der ihn zum Termin bringen will. „Und überhaupt, was ist mit meinen Sünden? Muss ich die nicht erst noch beichten?“ Doch der pflichtbewusste Gehilfe an der Himmelspforte will von all diesen Bedenken nichts wissen, kleidet den jungen Mann in ein schickes Gewand und führt ihn trotz seiner hartnäckig bekundeten Unvollkommenheit zu Gott. Die kurze Szene spielt zwar im Himmel, hat aber auch hier auf der Erde Gültigkeit: Um Gott zu begegnen und seine Liebe anzunehmen, müssen wir nicht vollkommen oder gar perfekt sein. Wir sind uns sicher: Der Applaus am Ende des Theaterstücks galt den beiden großartigen Darstellern - vor allem aber galt er dieser wunderbaren Botschaft. 

Kurzfilm, Theater… ein Kinosaal bietet schier unendlich viele Möglichkeiten, um Ostern in 3D zu erleben. Doch trotz aller medialen Highlights war dem CityChurch Team im Rahmen der Planung eines ganz besonders wichtig: Raum zu lassen. Raum für große und kleine Begegnungen, für Anbetung und Gebet, für leise Momente, für Menschen, die Jesus (neu) kennenlernen möchten. Das ist gelungen: Unsere Lobpreis-Band nahm alle Gottesdienstbesucher mit in eine Zeit der Anbetung. Eine Zeit, die auch viele Mamas und Papas ganz entspannt genießen konnten, dank der KidsZone für Kinder zwischen 1 und 6 Jahre. Im Anschluss an den Gottesdienst war bei einem gemütlichen Kaffee noch viel Zeit für Gespräche und natürlich zum Kennenlernen. Denn wir lieben es, neue Menschen kennenzulernen und sind begeistert, dass wir am letzten Sonntag rund 50 Besucher zum allerersten Mal begrüßen durften. 

Schon jetzt können wir es kaum erwarten, den nächsten Gottesdienst mit euch zu feiern. Wir freuen uns auf euch! Am 10. April 2016 um 11:00 Uhr im Cinedom, Köln

Impressionen von unserem Ostergottesdienst: