Jona - Surprised by Grace: Deine Berufung

„Gott gibt uns eine zweite Chance. Nicht, weil wir es verdient hätten, sondern weil er gnädig und voller Liebe ist.“ So treffend formulierte es vergangenen Sonntag unser Gastpastor Matt Atkins aus der Derby City Church. In Teil 3 unserer Predigtserie JONA - SURPRISED BY GRACE ging es darum, dass jeder von Gott berufen ist und den Mut haben sollte genau hinzuhören, was Gott ihm zu sagen hat.

Das dies nicht immer einfach ist, wird uns am Beispiel Jona verdeutlicht. Er wurde von Gott dazu berufen, sich auf den Weg nach Ninive zu machen, der wohl schlimmsten Stadt zur damaligen Zeit. Doch Jona entschied sich für das genaue Gegenteil und floh in die entgegengesetzte Richtung. Die Konsequenzen kennen wir, jedoch lässt uns Gott nicht im Stich und gibt uns eine zweite Chance - denn egal wie weit du dich von Ihm entfernt hast, es ist nie zu spät umzukehren. Genauso erging es Jona: Nachdem der Wal Ihn wieder ausspie, erteilte ihm Gott erneut den Auftrag, sich nach Ninive zu begeben und diesmal gehorchte Jona.

Natürlich sind Gottes Aufträge nicht immer so konkret bzw. leicht verständlich für uns. Oft ist es so, dass wir uns Fragen: kam das nun von Gott oder sind es meine persönlichen Wünsche und Eindrücke die ich umzusetzen versuche? Pastor Matt formulierte zu diesem Thema drei ganz entscheidende Fragen.

1.     Wer bin ich?

2.     Wo gehöre ich hin?

3.     Was ist meine Berufung?

Grundsätzlich sind wir alle auf zwei Arten von Gott berufen. Es gibt einen generellen Auftrag Gottes, dieser gilt für jeden Menschen. Geht in die Welt hinaus und tragt Liebe in die Selbige.

Micha 6,8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Zudem hat Gott spezielle Aufgaben für uns, er kennt unsere Talente und Gaben und möchte so durch uns in der Welt wirken. Wie erkenne ich Gottes Willen im alltäglichen Störfeuer? Auch hier hilft uns Pastor Matt in dem er darauf verweist, dass wir zunächst einmal „nur“ die generelle Berufung leben sollten, wenn wir uns über den Rest noch nicht sicher sind.

Sei treu im Kleinen wie im Großen.

Darüber hinaus können wir versuchen genauer hinzuhören, indem wir im Wort Gottes lesen. Wenn wir uns durch den heiligen Geist führen lassen, werden wir immer wieder auf „compelling Verses“ stoßen - also Bibelverse, die unsere Berufung unterstreichen und uns besonders ansprechen. Sprecht mit anderen Menschen über eure Berufung, nehmt ihren Rat an, hört was sie zu sagen haben. Ebenfalls ein Indiz für Gottes Auftrag sind Zeichen und Umstände, die euch immer wieder passieren bzw. begegnen. Habt den Mut und vertraut auf Gott, denn, wenn wir gehorchen wird Gott Wunder bewirken und durch uns die Welt verändern. Hier kommen wir wieder zurück zu Jona: Als er gehorchte und sich auf nach Ninive machte, bewirkte Gott durch ihn ein Wunder. Denn als die Menschen hörten was Jona zu sagen hatte taten sie Buße und wurden von Gott begnadigt.

Lukas 11,28 Er aber sprach: Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.

Komm zur Ruhe, lege deine eigenen Pläne zur Seite. Gott gibt dir eine zweite Chance, auch wenn es Geduld erfordert und genaues Hinhören, es wird sich für uns mehr als lohnen. Gott beruft uns, Dinge für ihn zu tun - gehorchen wir, werden wir die Veränderungen hautnah miterleben. Bei dir ist es schon länger still? Dann frage dich, ob Gott dich nicht längst berufen hat und du nur nicht hingehört hast? Gott liebt dich!

von Daniel Lange

Impressionen von unserem Gottesdienst am 11. Juni 2017 

Furchtlos | Gottesdienst mit Stephan Dahms am 28. Mai 2017

Der Gottesdienst am vergangenen Sonntag war voller Höhepunkte und tiefer Denkanstöße. Ein besonderes Highlight gleich zu Beginn: Die Segnung von fünf Babys, die dieses große Ereignis überwiegend geduldig, fröhlich, entspannt und neugierig beäugten. In den Bildern unten seht ihr den Moment, in dem die ganze Gemeinde ihre Hände in Richtung der Kinder ausstreckt, um sie zu segnen. Ein schöner „Gänsehaut-Moment“! Wir wünschen uns für alle KCC-Kids, dass sie in dem Wissen, dass Gott sie so sehr liebt, aufwachsen und darauf vertrauen, dass er einen wunderbaren Plan für ihr Leben hat. 

Im Anschluss machte uns Stephan Dahms mit seiner leidenschaftlichen Predigt zum Thema Angst nachdenklich und hoffentlich auch „FURCHTLOS“. 

„Wie prägt Angst unser Leben und was können wir tun, um unser Leben nicht von der Angst bestimmen zu lassen?“ 

Jeder Mensch hat irgendeine Form von Angst. Sei es die Angst vor der Zukunft, vor Krieg, vor Verlust, vor dem Alleinsein. Doch: 

2. Timotheus 1,7: (…) der Geist, den Gott uns gegeben hat, macht uns nicht zaghaft, sondern er erfüllt uns mit Kraft, Liebe und Besonnenheit.

Wir sind innerlich geschaffen für Kraft, Liebe und Besonnenheit - nicht für Angst. Angst und Sorge nehmen uns die Luft, aber Glaube und Vertrauen lassen uns atmen. Mit Sorgen zu leben, heißt gegen unsere Bestimmung zu leben. 

In Markus 4, 35 ff. lesen wir, wie Jesus mit seinen Jüngern eines Abends mit einem Boot den See überqueren wollte. Als sie auf dem Wasser waren, brach ein gewaltiger Sturm los und die Jünger fürchteten um ihr Leben, während im hinteren Teil des Bootes Jesus schlief. Er hatte Sicherheit und Frieden trotz der äußeren Umstände - er hatte keine Angst, weil er vertraute. Doch die Jünger weckten ihn ängstlich und voller Sorge. Er gebot dem Sturm Einhalt. 

Markus 4,40: »Warum habt ihr Angst?«, fragte Jesus seine Jünger. »Habt ihr denn noch immer kein Vertrauen zu mir?« 

Eine Frage, die wir uns hier vielleicht stellen: Warum kamen die Jünger eigentlich in den Sturm? Sie taten doch ganz offensichtlich, was Gott gefiel. Die Antwort ist einfach: Manche Stürme in unserem Leben lässt Gott zu und nutzt sie, um uns zu formen. Manche Stürme bringen wir selbst hervor. Wir selbst können Wellen der Sorge und Angst erschaffen. Etwa durch das, was wir aussprechen oder durch unsere Herangehensweise an bestimmte Dinge: Gibt jemand beispielsweise stets mehr Geld aus, als er verdient, so sind Geldsorgen quasi vorprogrammiert. Lernt ein Schüler erst einen Tag vorher für den Test, der seit Woche angekündigt ist, so könnte eine schlechte Note die Konsequenz sein. Eine andere Ursache für Stürme, die wir selbst hervorbringen, können z.B. die falschen Stimmen sein, auf die wir hören. 

Um solchen selbst erschaffenen Wellen der Sorge und Angst vorzubeugen, ist es wichtig, dass wir zunächst unsere innere Welt ordnen. Denn: 

"Deine inneren Überzeugungen sind wichtiger als die äußeren Umstände!"

Was macht Angst mit uns?

1. Angst lähmt unser Potenzial

Zum Nachlesen: Johannes 20,19

2. Angst zerstört unsere Beziehungen 

Zum Nachlesen: 1. Mose 3, 10

3. Angst macht uns unsicher 

Zum Nachlesen: Richter 6, 15-16

4. Angst sabotiert unsere Zukunft 

Zum Nachlesen: Hiob 3, 25  

Was können wir tun, wenn uns Angst quält? 

Die gute Nachricht zuerst: 90% von dem, was wir fürchten, ist irrational. Und: der Kontext macht den Unterschied. Diesen kannst du verändern, indem du

1. Gottes Stimme zu Lautesten in deinem Leben machst

Gott sieht etwas in uns und wir dürfen entscheiden, das ebenso zu sehen. Im Falle von Gideon (Richter 6,12) sah Gott beispielsweise einen starken Kämpfer - auch wenn Gideon zunächst große Angst hatte, Gottes Auftrag zu erfüllen. 

2. Deine Angst durch das richtige Training überwindest 

Trainiere, deine Sorgen immer zu Gott zu bringen - auch die ganz Kleinen. Das macht dich „fit“ für die großen Stürme in deinem Leben. „Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm!“ (Philipper 4,6)

3. Verstehst, dass perfekte Liebe die Angst vertreibt 

Angst hat, wer mit einer Strafe rechnen muss. Doch Gott ist voller Gnade und Barmherzigkeit. 

Römer 8,38-39: Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.

Wie lange bist du noch Sklave deiner Angst? 

Impressionen von unserem Gottesdienst am 28. Mai 2017

Jona - Surprised by Grace: Wa(h)lgebete

„Wir müssen aufpassen, dass wir Gottes Versorgung nicht mit Gottes Bestrafung verwechseln.“ Mit diesen Worten fasste Dom am vergangenen Sonntag zusammen, was nicht nur für Jona im Bauch des Fisches galt, sondern auch für uns heute: Gott nutzt schwierige und anstrengende Situationen in unserem Leben, um uns zu formen. Genau da, wo Zebrochenheit und Verzweiflung groß sind, kann Gott ansetzen und retten. 

1. Korinther 1,27: Nein, denn Gott hat sich die aus menschlicher Sicht Törichten ausgesucht, um so die Klugen zu beschämen. Gott nahm sich der Schwachen dieser Welt an, um die Starken zu demütigen. 

Der zweite Teil unserer Predigtserie JONA - SURPRISED BY GRACE widmet sich dem zweiten Buch Jona, das du hier vollständig nachlesen kannst: 

Zum 2. Buch Jona

Im Bauch des Fisches war Jona hilflos - aber nicht hoffnungslos. Er hat gebetet „was das Zeug hält“. Hier sind drei spannende Beobachtungen zu seinem Gebet, die auch für die Art und Weise wie du betest relevant sind:

1. Konkret 

Jona beschreibt seine Situation sehr genau. Martin Luther sagte einmal: „Bete und lass Gott sich die Sorgen machen!“ Wie wahr und ermutigend, gerade wenn wir bedenken, wie spezifisch wir oftmals mit unseren Sorgen sind und wie generell mit unseren Gebeten. Das können wir ändern, indem wir z.B. bestimmte Verse und Aussagen aus der Bibel lernen und anwenden. Jona betete beispielsweise vieles, was hunderte Jahre früher König David gebetet hatte und überliefert war (heute nachzulesen in den Psalmen). Ein Beispiel: 

Jona 2,3: »Ich schrie zum Herrn, als ich nicht mehr aus noch ein wusste, und er antwortete mir in meiner Not. Ich war dem Tode nah, doch du, Herr, hast meinen Hilferuf gehört!

Psalm 30, 3-4: „Herr, mein Gott! Zu dir schrie ich um Hilfe, und du hast mich geheilt. Ich war schon mehr tot als lebendig, doch du hast mich dem sicheren Tod entrissen und mir das Leben neu geschenkt.“

2. Leidenschaft

Jona hat mit voller Leidenschaft gebetet, wie schon in Vers 3 offensichtlich wird: „Ich schrie zum Herrn…“. 

Ja, Emotionen sind völlig okay! Auch im Gottesdienst. Und auch, wenn es uns hierzulande manchmal schwerfällt sie zu zeigen. Stehen oder sitzen wird nicht oft lieber stocksteif im Gottesdienst, anstatt die Leidenschaft auszustrahlen, die vielleicht schon insgeheim in uns brodelt - frei nach dem Motto „was denkt denn nur der (Sitz-)Nachbar von mir?“. 

Aber vielleicht brodelt es in deinem Sitznachbarn genauso wie in dir und er traut sich nicht, weil du dich nicht traust…? Wenn du in Gottes Gegenwart kommst, darfst du sein, wie du möchtest - du darfst leidenschaftlich sein! 

3. Haltung 

Jona 2,10: »Ich aber will dir Danklieder singen und dir meine Opfer darbringen. Was ich dir versprochen habe, das will ich erfüllen. Ja, der Herr allein kann retten!«

Dankbarkeit ist eine Haltung, die Gott ehrt, auch wenn die Umstände weh tun. Es ist ein bisschen, wie mit einem Knochenbruch oder Bänderriss: Wir verspüren Schmerzen während des Heilungsprozesses. Und doch sind wir dankbar für die Heilung. Eine Haltung der Dankbarkeit sollte ein entscheidender Bestandteil deines Gebets sein. 

In welcher Situation steckst du? Ganz gleich, wie ungemütlich oder hoffnungslos dir die Umstände erscheinen: Gott möchte genau diese Umstände nehmen, um dich zu formen. Frag also nicht Warum, sondern Wozu?! 

Impressionen von unserem Gottesdienst am 14. Mai 2017: 

JONA - SURPRISED BY GRACE: ICH BIN DANN MAL WEG

Jona bedeutet Taube. Wusstest du das schon? Eine lebenswichtige Eigenschaft von Vögeln ist es, das Aufziehen eines Sturms frühzeitig zu bemerken und sich in Sicherheit zu bringen. Wie passend das doch für die Erlebnisse von Jona ist, siehst du, wenn du das erste der vier Kapitel in der Bibel liest. 

Jona - Kapitel 1

Gibt es auch etwas in deinem Leben, vor dem du weg läufst? Sei ermutigt, nicht wegzulaufen - sondern hin zudem dem, was Gott für dich vorbereitet hat! 

Im Fall von Jona war das eine echte, nahezu unmögliche Herausforderung: Gott wollte, dass Jona nach Ninive geht und der Stadt sein Strafgericht ankündigt, da die Bosheit der Menschen dort unerträglich war. Diese Stadt (der heutige Irak) war ein barbarischer, brutaler Ort, voller Gewalt, Tod und Sünde. Man kann also die Reaktion von Jona durchaus verstehen: Mit großer Wahrscheinlichkeit hat er um sein Leben gefürchtet und ist deshalb in Richtung Spanien geflüchtet. 

Er hat sich dem Auftrag Gottes widersetzt, obwohl Gott sein bedingungsloses Vertrauen wollte. So ist es auch heute noch: Manchmal erscheint uns das, was Gott von uns möchte, unmöglich, nicht machbar, zu schwer… Und doch fordert er uns heraus, darauf zu vertrauen, dass sein Plan für uns gut ist. 

Wartest du vielleicht auf ein Wort von Gott, das dir gefällt? Dann wartest du wohlmöglich für immer. Deine Berufung ist nicht zu deiner Ehre - sondern zu Seiner Ehre. 

In der Bibel begegnen wir vielen Menschen, die Gott vertrauten - ohne seinen Plan zu verstehen oder gar gerne zu befolgen: Wollte David gegen Goliath kämpfen? Wollte Abraham, der 100 Jahre auf seinen Nachkommen warteten musste, diesen opfern? Wollte Daniel in die Löwengrube? Wollte Jesus ans Kreuz? 

Glaube und Gehorsam sind zwei Dinge, die Gott gefallen. Und doch wird es, wie bei Jona, immer ein Bott geben, das in die falsche Richtung fährt - und dich bereitwillig mitnimmt. Und manchmal ist dieses Davonlaufen und Rebellieren so viel anstrengender, als Gott zu gehorchen. Bestimmt sind sich viele Menschen ihrer Berufung im Grunde ihres Herzens bewusst. Und doch finden sie Wege, sich dem nicht zu stellen. Sie sind unterwegs auf einem Boot, das in die falsche Richtung fährt. Warum? Weil da, wo wir für Gott aktiv werden und dem folgen, was er für uns vorbereitet hat, auch der Feind aktiv ist. 

Hier sind drei Wegweiser, die dir helfen, in der richtigen Richtung unterwegs zu sein: 

1. Nähe zu Gott 

Entscheide dich täglich, mit Gott in eine Beziehung zu treten. 

2. „Bibel Application“ („die Bibel anwenden)

Setze um, was in der Bibel steht. Es nur zu wissen, reicht nicht. 

3. Gemeinschaft 

Teile das Leben mit Menschen, die mit dir in die selbe Richtung rudern wollen. Sie halten dich davon ab, in das falsche Bott zu springen. Such dir beispielsweise eine Life Group! 

Wie endet das erste der vier Kapitel Jona? Gott schickt einen Sturm, um ihn wachzurütteln. Und Jona erkennt, dass er Teil der Lösung sein muss und lässt sich mutig ins „kalte Wasser“ werfen. Auch in deinem Leben kann Gott von Zeit zu Zeit einen Sturm benutzen, der dich wachrütteln soll. Ein bestimmtes Ereignis, eine bestimmte Person oder auch deine Kirche können dieser Sturm sein. Wir als KCC lieben es, Berufungen aufzuwecken! 

Impressionen von unserem Gottesdienst am 30. April 2017: 

Gott ist Liebe

Die Osterfeiertage sind vorbei, doch die Botschaft bleibt: Gott ist Liebe, das Kreuz ist ein Symbol für die Liebe Gottes. 

Johannes 3,16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Wir haben, 2000 Jahre nach Jesus’ Tod und Auferstehung, Ostern gefeiert, weil diese eine Wahrheit unumstößlich ist: Gott liebt uns Menschen und er möchte eine persönliche Beziehung mit uns. Mit dir. 

Drei Aussagen über die Liebe Gottes verdeutlichen das: 

1. Die Liebe Gottes hat den Tod besiegt

Heute, 2000 Jahre später, fragen sich Menschen auf der ganzen Welt: Ist Jesus wirklich gestorben und auferstanden? Glaube und Zweifel liegen oft ganz eng zusammen. Nicht nur heute, sondern schon damals, als Jesus starb. In der Ostergeschichte lesen wir, dass Jesus bei seinem qualvollen Tod fast ganz alleine war. Der Großteil seiner Jünger war nicht da - und bis zum Sonntag, dem Tag der Auferstehung, zweifelten sie ganz gewiss. 

Lukas 24, 3-7 Als sie die Grabkammer betraten, fanden sie den Leichnam von Jesus, dem Herrn, nicht. Verwundert überlegten sie, was das alles zu bedeuten hatte. Plötzlich traten zwei Männer in glänzend weißen Kleidern zu ihnen. Die Frauen erschraken und wagten nicht, die beiden anzusehen. »Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?«, fragten die Männer. »Er ist nicht mehr hier. Er ist auferstanden! Denkt doch daran, was er euch damals in Galiläa gesagt hat: ›Der Menschensohn muss den gottlosen Menschen ausgeliefert werden. Sie werden ihn kreuzigen, aber am dritten Tag wird er von den Toten auferstehen.‹«

Mit seiner Auferstehung hat uns Jesus Zugang zu Gott und dem Heiligen Geit gegeben. Er hat eine Brücke gebaut, über die Schlucht, die sich zwischen den Menschen und Gott zuvor aufgetan hatte. 

„Die Kraft des Kreuzes ist stärker als das bitterste Herz.“

2. Die Liebe Gottes öffnet Augen und Herzen 

Ebenfalls am Sonntag begegnete Jesus zweien seiner sehr traurigen Jünger, wenige Kilometer von Jerusalem entfernt: 

Lukas 24,15-16 Während sie sich unterhielten und nachdachten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Aber sie – wie mit Blindheit geschlagen – erkannten ihn nicht.

Sie erkannten ihn nicht, erst später am Tag, als schon weit miteinander gelaufen waren und gemeinsam mit ihm aßen: 

Lukas 24, 30-31 Als Jesus sich mit ihnen zum Essen niedergelassen hatte, nahm er das Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es ihnen. Da wurden ihnen die Augen geöffnet: Es war Jesus. Doch im selben Moment verschwand er, und sie konnten ihn nicht mehr sehen.

Am Tag seiner Auferstehung siegte Jesus nicht nur über den Tod - er öffnete uns auch die Augen. Obwohl er an diesem Tag überall hätte sein können, war er bei den Jüngern, die zutiefst traurig waren. Und so ist es auch heute noch: Jesus begegnet uns in verzweifelten, traurigen Situationen und öffnet uns zuerst die Augen, damit wir erkennen, wo in unserem Leben er schon überall aktiv war. Und dann berührt er unser Herz. 

Lukas 24, 32 Sie sagten zueinander: »Hat es uns nicht tief berührt, als er unterwegs mit uns sprach und uns die Heilige Schrift erklärte?«

3. Die Liebe Gottes hört niemals auf 

Römer 8, 28-39 Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges noch irgendwelche Gewalten, weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas auf der Welt können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.

Was für eine Verheißung! Die Bibel ist nicht nur das meist gekaufte und zugleich meist geklaute Buch der Welt. Sie ist vor allem eine Liebesgeschichte, die weit über das geschriebene Wort hinaus geht, spürbar ist und dir ganz persönlich gilt. 


Ganz deutlich spürbar war die Liebe Gottes auch bei unserer Taufe im Anschluss an den Ostergottesdienst. Die schönsten Momente haben wir für euch festgehalten:

Impressionen von unserem Gottesdienst mit Taufe am 16.04.2017