Geschaffen für die Ewigkeit

Gastpredigt von Johannes Justus

Prediger 3, 1-2 & 11: Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit: Geborenwerden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen (...) Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt. In das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. Aber der Mensch kann Gottes Werke nie voll und ganz begreifen.

Stell dir ein Gebirge vor, groß, majestätisch, mit schneebedeckten Gipfeln. „Du wirst diese Berge überdauern. Sie sind für die Zeit geschaffen - du aber bist für die Ewigkeit geschaffen.“ Genau diese Worte hat Pastor Johannes Justus vor einiger Zeit selbst gehört und er hat sie uns zu Beginn seiner Predigt am vergangenen Sonntag weitergegeben, damit wird verstehen: Als Kinder Gottes sind wir für die Ewigkeit geschaffen! 

Was bedeutet es für unser Leben im Hier und Jetzt, dass wir für die Ewigkeit geschaffen sind? Johannes gab uns drei wichtige Denkanstöße mit auf den Weg: 

1. Die Zeit ist begrenzt 

2. Korinther 5, 20: Als Botschafter von Christus fordern wir euch deshalb im Namen Gottes auf: Lasst euch mit Gott versöhnen! Wir bitten euch darum im Auftrag von Christus.

„Unser Leben ist nicht leicht, aber gut!“ Wer das erkennt, hat eine gute Basis für sein (Glaubens-) Leben. Die Not beginnt erst im Vergleich, betonte Johannes, denn Gott ist ein Schöpfer und er produziert nur Originale. Der Heilige Geist ist der Geist der Neuheit - deshalb bekommen wir mit der Annahme von Jesus ein neues Herz, einen neuen Geist, einen neuen Namen. Aus „Versager“ wird „Gewinner“ oder „Held“. Der Heilige Geist verändert uns und macht uns Jesus ähnlicher. Genau aus diesem Grund ist es so wichtig, dass wir Menschen mit Gott versöhnen und ihnen den Weg zu einer Beziehung mit Jesus ebnen. Denn dann kommen sie ihrer Bestimmung nah. Als Christen sind wir bei dieser Mission der verlängerte Arm Gottes. 

2. Es ist Zeit zu Handeln 

Matthäus 7, 13-14: »Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.«

Was ist eigentlich altmodisch? Viele unserer menschlichen Handlungsweisen und Systeme sind nicht kompatibel mit dem Reich Gottes. Sind wir altmodisch, wenn wir uns gegen Sex vor der Ehe entscheiden? Sind wir altmodisch, wenn wir uns entschließen, bei der Steuererklärung wahrheitsgemäß zu bleiben oder vor der Fahrt mit der S-Bahn ein Ticket kaufen? „Wer mit dem Zeitgeist geht, der stirbt mit dem Zeitgeist.“ Sagte Johannes und forderte uns auf: „Seid nicht normal! Seid außergewöhnlich!“ Was er damit meint? Ganz einfach: Lasst uns nicht bequem sein und widerstandslos das kopieren, was uns die Gesellschaft als scheinbar „normale“ Verhaltensweisen verspricht. Lasst uns unser Handeln auf Gottes Wort bauen. Denn das ist ein Felsen - und kein „Haufen von Steinen mit christlichen Ansichten“. 

3. Wohnung auf Zeit 

Unsere Schwächen stoßen Gott nicht ab. Im Gegenteil: Unsere Schwächen und Fehler ziehen ihn an wie einen Magnet. Er möchte sie nutzen, um uns zu verändern und stark zu machen. Gottes Geist möchte in uns wohnen, wir sind quasi die „Wohnadresse Gottes auf Erden“. 

Lies an dieser Stelle Jesaja 40, 28-31. 

„Das Christentum ist entweder übernatürlich oder gar nichts.“ Reinhard Bonnke

Dieses Zitat von Reinhard Bonnke bringt auf den Punkt, warum wir Gott alles von uns geben sollten: Unser Herz, unsere Hingabe, unsere Zeit. Denn in diesem Fall gibt es nur entweder oder - entweder ist Gott alles oder nichts. Du entscheidest. 

Gott jedenfalls hat seine Entscheidung für dich bereits getroffen:

Johannes 3, 16: Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Du bist für Gott so wichtig, dass er das Wertvollste für dich gab. Und es gibt nichts, womit wir uns das verdienen könnten oder müssten. Vielleicht denkst du: „Ich bin nicht würdig, dass Gottes Geist in mir wohnt.“ Und ja, das stimmt. Aber es sind eben unsere Fehler und unschönen Seiten, die Gott anziehen. 

Mach dir bewusst: Unsere Zeit ist begrenzt und es ist Zeit zu handeln! Das können wir nur, wenn wir zulassen, dass Gottes Geist „in uns wohnt“. Anders gesagt: Wenn wir unser Herz für eine Beziehung mit Jesus öffnen, bringt er uns unserer Bestimmung, ihm ähnlicher zu werden, nah! Somit sind wir nicht nur für die Ewigkeit geschaffen, sondern auch mit allen ausgerüstet, was wir dafür brauchen. 

Wir danken Pastor Johannes Justus, dem Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) herzlich für seine ermutigende und inspirierende Predigt! 

....A NEW YOU - Teil 3..A NEW YOU - Part 3....

Text von Daniel Lange

....In den Predigten zu „A new you“ widmen wir uns ganz den sechs Kapiteln des Epheserbriefes, letzten Sonntag war Kapitel 3 an der Reihe. In diesem Kapitel des Epheserbriefes gibt uns Paulus eine Art „Wanderkarte“ mit an die Hand, an der wir uns orientieren können, wenn es darum geht ein geistlich erfülltes Leben, wie es von Gott für uns vorgesehen ist, zu führen. Paulus betet viel und er gewährt uns Einblick in die Dinge die er an Gott richtet und vor allem wie er damit vor Gott kommt.

Epheser 3:14-21: 14„Darum knie ich nieder vor Gott, dem Vater, und bete ihn an, 15 ihn, dem alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde ihr Leben verdanken und den sie als Vater zum Vorbild haben. 16 Ich bitte Gott, euch aus seinem unerschöpflichen Reichtum Kraft zu schenken, damit ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet. 17 Mein Gebet ist, dass Christus durch den Glauben in euch lebt. In seiner Liebe sollt ihr fest verwurzelt sein; auf sie sollt ihr bauen. 18 Denn nur so könnt ihr mit allen anderen Christen das ganze Ausmaß seiner Liebe erfahren. 19 Ja, ich bete, dass ihr diese Liebe immer tiefer versteht, die wir doch mit unserem Verstand niemals ganz fassen können. Dann werdet ihr auch immer mehr mit dem ganzen Reichtum des Lebens erfüllt sein, der bei Gott zu finden ist. 20 Gott aber kann viel mehr tun, als wir jemals von ihm erbitten oder uns auch nur vorstellen können. So groß ist seine Kraft, die in uns wirkt. 21 Deshalb wollen wir ihn mit der ganzen Gemeinde durch Jesus Christus ewig und für alle Zeiten loben und preisen. Amen.“

Das neue Jahr ist bereits fünf Wochen alt – ein guter Zeitpunkt für unseren Pastor, sich nach dem Stand unserer Neujahrsvorsätze zu erkundigen. Man startet mit großen Ambitionen ins neue Jahr, doch die Realität holt einen langsam aber sicher wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Wir wollen uns gesünder ernähren, mehr Sport treiben und wesentlich mehr Zeit mit Gott verbringen, doch in der Zwischenzeit haben wir schon den ein oder anderen Whopper und BigMäc verdrückt und SocialMedia fordert wie gehabt unsere ganze Aufmerksamkeit. Es gerät wieder alles „außer Kontrolle“ – oder alles bleibt beim Alten.

In diesem Kontext stellt Dom die These auf, dass viele Christen geistlich nicht erfüllt sind. Paulus definiert diese Erfüllung in Kapitel 3 des Epheserbriefs.

Epheser 3,19: Dann werdet ihr auch immer mehr mit dem ganzen Reichtum des Lebens erfüllt sein, der bei Gott zu finden ist.

Aber geht es darum als Christ ständig erfüllt sein zu müssen? Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um, schließlich hat Gott mich mit diesen Gefühlen geschaffen. Auch hierzu liefert uns die Bibel eine passende Antwort und zwar im 1. Buch Timotheus Kapitel sechs:

1. Timotheus 6,6: „Es stimmt ja: Als Christ zu leben bringt großen Gewinn. Allerdings nur dann, wenn man mit dem zufrieden ist, was man hat.“

Um das zu verdeutlichen, hatte Dom ein passendes Beispiel parat – speziell für die weiblichen Gottesdienstbesucher: „Was könnte anziehender und attraktiver sein, als ein Mann, der in sich ruht und mit sich im Reinen ist? Ein Mann, der gefestigt ist in seinen Werten und in seinem Glauben und der deshalb eine selbstsichere und souveräne Ausstrahlung besitzt?“ Soweit ich (=männlicher Autor dieses Blogposts) es mitbekommen habe, waren sich Damen sicher: Der von Dom beschriebene Mann ist ein Traumtyp. Halten wir also fest:

„Du bist auf der Siegerseite des Lebens, wenn du eine Beziehung zu Gott hast UND zufrieden bist mit dem was dir Gott geschenkt hat.“

Hast du das schon einmal gehört - und doch ändert sich irgendwie nichts? Die Unzufriedenheit bleibt: Warum wiederfährt das Gute immer anderen, aber nicht mir? Ich lese doch täglich in der Bibel oder lerne Verse auswendig (dies gehört ohne Zweifel dazu, um geistlich zu wachsen). Aber wenn wir ehrlich zu uns sind, wissen wir, dass das nicht der richtige Weg ist. Es reicht nicht aus, es nur mit dem Verstand zu erfassen, solange unser Herz davon unberührt bleibt. Die längste Strecke im Leben eines Christen ist die vom Verstand zum Herzen. Denn nur, wenn wir Jesus in unser Herz einladen und ihm dort den Freiraum gewähren, den er benötigt, dann kann er in uns wirken und wir werden ein geistlich erfülltes Leben führen können. Er wird uns von Grund auf verändern und vielleicht erkennen wir uns selbst nicht wieder. Plötzlich sind Dinge, die wir seit Jahren immer auf die gleiche Art und Weise angegangen sind, plötzlich falsch, fühlen sich nicht mehr richtig an. Wenn das passiert, haben wir Jesus nicht nur in unser Innerstes eingeladen, sondern ihn wirklich aufgenommen. Wenn wir Jesus zum Mittelpunkt unserer Herzen machen, werden wir überwältigt sein von der Liebe, die wir empfangen dürfen. Um es mit Doms Worten zu sagen: „Viele sehen die Liebe Gottes wie einen Bach in den Bergen. Oh, der ist aber schön, danke Gott, du liebst mich echt. Ok, jetzt geh ich mal weiter. In Wirklichkeit ist die Liebe Gottes wie ein endloser Ozean und viele schaffen es noch nicht mal hinter die Brandung.“

Gott schafft nicht nur ein neues du, sondern ein neues wir. Er baut eine neue Art von Gemeinschaft, eine neue Familie. Ein Ort, wo Menschen ein Segen für andere sein wollen, wo nicht jeder an sich denkt, sondern wo Menschen es lieben, das Leben zu teilen, ihr Bestes zu geben, weil sie wissen, dass ihnen so Erfüllung wiederfährt. Wir sollten verinnerlichen, dass wenn sich jemand „leer“ fühlt und er anfängt sein Leben in den Dienst für Gottes Werk zustellen, ihm dadurch die Erfüllung Gottes zuteilwird.  

Ich möchte dich ermutigen Jesus den Freiraum in deinem Herzen zu gewähren, den er benötigt um dich von Grund auf zu verändern und dich zu erfüllen. Denn Gottes Liebe zu Dir ist die wichtigste Botschaft des Evangeliums und unser Ziel muss es sein, diese wunderbare Nachricht in die Welt hinauszutragen. Wie sollte dies besser funktionieren als mit einem erfüllten Leben?

..The sermon series "a new you" we are devoting to the six chapters of Ephesians. Last Sunday was chapter 3 . In this chapter of Ephesians Paul gives us a sort of "walking map" which we can use to orientate ourselves as we try to live the spiritually fulfilled life that God has destined us to lead. Paul gives us an insight into the things he brings to God in prayer and most importantly exactly how he comes before God in prayer.

Ephesians 3:14-21 - A Prayer for the Ephesians
14 For this reason I kneel before the Father, 15 from whom every family[a] in heaven and on earth derives its name. 16 I pray that out of his glorious riches he may strengthen you with power through his Spirit in your inner being, 17 so that Christ may dwell in your hearts through faith. And I pray that you, being rooted and established in love, 18 may have power, together with all the Lord’s holy people, to grasp how wide and long and high and deep is the love of Christ, 19 and to know this love that surpasses knowledge—that you may be filled to the measure of all the fullness of God.
20 Now to him who is able to do immeasurably more than all we ask or imagine, according to his power that is at work within us, 21 to him be glory in the church and in Christ Jesus throughout all generations, for ever and ever! Amen.

We are already 5 weeks into the new year- a good point for our Pastor to announce our New Years resolutions. Everyone starts the new year with big ambitions but quickly reality catches up and pulls us back to earth. We all want to eat healthier, do more exercise and at the same time spend more time with God. However, in the meantime we have somehow already managed to sneak in a Big Mac and Social Media has demanded far too much of our attention. It appears that everything is out of control again and we are back to our old habits.

In this context Dom makes the point that many Christians are not spiritually fulfilled. Paul defines this fulfilment in chapter 3 of Ephesians.

"and to know this love that surpasses knowledge—that you may be filled to the measure of all the fullness of God."

But is it really about having to be constantly full of Christ?  How do I deal with my feelings, after all, God has created me with these feelings. The bible gives us an answer in 1 Timothy 6:6;

"6 But godliness with contentment is great gain."

In order to clarify this Dom had a fitting example especially for the females there on Sunday. "What could be more attractive than a man who is at peace with himself? A man who is solid in his values and in his faith and who therefore has a confident and sovereign charisma?" As far as I’m aware ( being a man myself) the ladies were certain that the man Dom described is the dream man.

So lets say;

"You are winning when you have a relationship with God and are content with what God has given you"

Have you heard that before? But still haven't changed? This unhappiness stays: why do good things happen to everyone else but not me? I read the bible everyday and lern verses by heart (that undoubtedly belongs to growing spiritually). But if we are honest with ourselves we know that is not the correct way. It’s not enough understanding this, if our heart remains untouched by the truth. The longest journey in the life of a Christian is from the mind to the heart. Only when we invite Jesus into our hearts and grant him free roam that he needs, then he can work in us and we will be able to lead a spiritually fulfilled life. He will change us from head to toe and perhaps we won’t recognise ourselves afterwards. Suddenly things that we have done for years appear to be wrong and don't feel right anymore. When that happens, we haven't just let Jesus into the depth of our hearts, but we have actually received Jesus. When we make Jesus the center of our hearts  we will be overpowered by his love which we are allowed to receive. To say it as Dom said it "Lots of people see Gods love as a stream in the mountains, oh that's nice, thank you god, you really love me. Ok let me go on. In fact God is like an endless ocean and many do not even get behind the surf"

God didn't just create a new you but a new us! HE built a new kind of community a new family. A place where people can be a blessing for others, where not everyone thinks about themselves but where people love sharing love, giving their best because they know that they are so fulfilled. We should be aware that when someone feels "empty" and begins to live his life in the service of God's work, it will give him the fulfillment of God.

I would like to encourage you to give Jesus free roam in your heart. He needs to change you from the bottom up and to fulfill you. Gods love to you is the most important news and our goal is to take this news out into the world. What better way to do this than with a spirit filled life?....

....A NEW YOU - Teil 2..A NEW YOU - Part 2....

Text von Maike Halfmann

....Am vergangenen Sonntag forderte Dom uns heraus - mit  dem zweiten Teil unserer Predigtserie ‚A New You‘. Was genau damit gemeint ist, wirst du beim Lesen gleich merken! In dieser Serie geht es nicht darum, ein neues Du zu werden, sondern wie das neue Du zu leben. Denn wenn du dich bereits für ein Leben mit Jesus entschieden hast, hast du bereits ein neues Leben geschenkt bekommen.

In ‚A New You‘ reden wir über den Epheserbrief. Wenn du genauer wissen möchtest, wieso weshalb und warum Paulus diesen Brief geschrieben hat, dann schau gerne noch einmal in den  Blogpost über die Predigt vom 07. Januar 2018!

Das "Alte Ich"

Epheser 2, 1-10: Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, 2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. 3 Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen. 4 Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet! 6 Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, 7 damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus. 8 Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; 9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. 10 Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Als allererstes erinnert Paulus die Menschen daran, niemals zu vergessen, wo sie her kommen und wie wichtig Dankbarkeit für das, was Jesus für sie geopfert und getan hat, ist. Manchmal tut es gut zurückzublicken und zu sagen: „Hey, ich bin noch nicht der Mensch, der ich sein möchte, ich bin aber auch nicht mehr der Mensch, der ich einmal war.“ Das ist super wichtig zu verstehen! Gott hat schon so viel in unserem Leben getan und rückblickend wird einem erst richtig bewusst, wie stark er dein Leben bereits verändert hat.

Paulus möchte uns mit Epheser Kapitel 2 zeigen, wo wir herkommen und wo es für uns hingeht.

Epheser 2, 1: Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden...

Für viele Christen ist es klar, dass sie vor ihrer Errettung durch Jesus Christus "tot" waren. Aber viele Menschen fragen sich: Ich stehe hier, mein Herz schlägt, ich atme - ich bin doch nicht tot, oder? Und doch ist es so: Wir waren tot und Jesus hat uns lebendig gemacht. Der Status ‚Tod‘ beschreibt dein Inneres, du bist nicht sensibel für den Plan Gottes. Du kannst nicht spüren, was er dir sagen möchte und was gut und was falsch ist. Du bist nicht mit ihm verbunden und kannst daher nicht auf seine Stimme hören, wenn du vor einer Entscheidung stehst. Es ist der Wahnsinn, dass Jesus dies in uns zum Leben rufen kann!

Epheser 2, 2: ... in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.

Heutzutage werden gute Dinge als schlecht angesehen und umgekehrt. Aber wieso ist das so? Wieso sollten Dinge und Werte, die Gott uns übermittelt, schlecht sein? Paulus möchte damit sagen, dass es einen Feind gibt, der in dein Leben dringen will. Er möchte dich und deine Entscheidungen beeinflussen. Er ist ständig in unserem Leben aktiv.

Lasst uns als Beispiel mal Sex vor der Ehe nehmen. Wenn du erzählst, dass du noch Jungfrau bist, machen sich die anderen drüber lustig, drücken dir blöde Kommentare rein oder schenken dir zumindest einen schiefen Blick. Doch ist es etwas Schlechtes, mit dieser wichtigen Sache zu warten, bis man sich mit der Ehe ganz klar für jemanden entschieden hat?

Es kann gut sein, dass du auf dein Leben zurück schaust und dir ein paar Dinge einfallen, die du jetzt auf keinen Fall mehr tun würdest. Glaub mir - mir geht‘s genauso! Denn Gott ändert dein Herz und wir sind empfänglich für seine Botschaften und Nachrichten. Als neues Du kannst du gar nicht mehr anders, als auf gewisse Dinge zu verzichten oder anderen Dingen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Gott breitet sich in deinem Herzen aus und ändert so dein Leben komplett!

Epheser 2, 3: Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen.

Ab und an lassen wir uns zu sehr von unseren Gefühlen leiten. Und das bedeutet: Wenn du mal schlechte Laune hast, ist dein Tag auch komplett ruiniert. Ebenfalls ist es bei Entscheidungen eher suboptimal, nur auf seine Gefühle zu hören. Klar, Gefühle sind wichtig, aber sie sind nicht unser Motor! Jesus rettet uns vor diesen impulsiven Entscheidungen. ER ist der Motor unserer Entscheidungen, unseres Handelns, unserer Art und Weise zu Vertrauen. Das zu verstehen ist ebenfalls ein wichtiger Teil des neuen Du!

Epheser 2, 4: Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet!

Wir haben uns die Errettung nicht selbst verdient! Sondern Gott, der dein altes Du in ein neues Du verwandelt. Du kannst es dir weder erkaufen noch erarbeiten. Es ist ein Geschenk Gottes! Gott ist weder geizig mit seiner Liebe, noch mit seiner Barmherzigkeit. Er liebt uns und gibt alles für uns. Wenn du Jesus folgst, springt dein Motor an. Er verändert dich von innen heraus und ist mit dir im Herzen verbunden. Du wirst einfach merken, dass Dinge, die du früher getan hast und vielleicht sogar als gut empfunden hast, auf einmal nicht mehr so toll sind und du dich durch sie schlecht fühlst.

Und jetzt kommt das coolste überhaupt - Gottes Angebot steht für alle Zeit!

Epheser 2, 6 - 7: Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeitaltern den überragenden Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erwiese in Christus Jesus.

Jesus schenkt dir nicht nur dein Leben, er richtet dich auch auf und lässt dich neben ihm am Tisch sitzen. Es ist einfach der Wahnsinn! Wir haben jetzt schon Zugang zur Himmlischen Welt. A New You bedeutet, dass du mit Jesus zusammen sitzt, er immer bei dir ist, dass er einen Plan für dich hat, dass er deine Schritte führen möchte.

Wenn du dich für ein Leben mit Gott entscheidest, dann wird sich dein Leben radikal ändern! Gott überschüttet uns mit seiner Güte und Gnade. Er ändert dein Herz! Mach dir bewusst, dass er immer bei dir ist und du niemals große oder kleine Schritte alleine gehen musst! ..This past Sunday Dom challenged us with the second part of our sermon series „A New You“. You’ll find out what exactly we mean by this while reading this post! This series is not about becoming a new you but rather about how to live as the new you. Because if you’ve decided for a life with Jesus then you’ve already received a new life.

In „A New You“ we talk about the book of Ephesians. If you want to know more detailed why Paul has written this letter just look into the blogpost of last sermon on January 7th 2018. 

The „Old me"

Ephesians 2, 1-10: 1And you were dead in the trespasses and sins 2in which you once walked, following the course of this world, following the prince of the power of the air, the spirit that is now at work in the sons of disobedience— 3among whom we all once lived in the passions of our flesh, carrying out the desires of the body and the mind, and were by nature children of wrath, like the rest of mankind. 4But God, being rich in mercy, because of the great love with which he loved us, 5even when we were dead in our trespasses, made us alive together with Christ—by grace you have been saved— 6and raised us up with him and seated us with him in the heavenly places in Christ Jesus, 7so that in the coming ages he might show the immeasurable riches of his grace in kindness toward us in Christ Jesus. 8For by grace you have been saved through faith. And this is not your own doing; it is the gift of God, 9not a result of works, so that no one may boast. 10For we are his workmanship, created in Christ Jesus for good works, which God prepared beforehand, that we should walk in them.

Paul starts with reminding the people to never forget where they came from and how important it is to always be thankful for what Jesus has sacrificed and done for them.Sometimes it is good to look back and say: „Hey, I’m not yet the person I want to be but I’m neither the person I used to be anymore.“ This is super important to understand! God has already done so many things in your life and sometimes you only become aware of how much He’s already changed your life when looking back. 

Paul wants to show us where we come from and where we’re going with Ephesians chapter 2.

Ephesians 2, 1: And you were dead in the trespasses and sins…

For many Christians it is Clear that they were „dead“ before their salvation through Jesus Christ. But many people ask themselves: I’m standing here, my heart is beating, I’m breathing - I’m not dead, am I? And still it is so: We have been dead and Jesus has brought us to life. The state „dead“ describes your inner being. You are not sensible for God’s plan. You cannot feel what He wants to tell you and what is good and bad. You’re not connected to Him which is why you cannot listen to His voice when you need to make an important decision. Isn’t it amazing that Jesus can bring this to life in us?

Ephesians 2, 2:  …in which you once walked, following the course of this world, following the prince of the power of the air, the spirit that is now at work in the sons of disobedience.

Nowadays good things are being thought about as bad and vice versa. But why is this so? Why should things and values that God is conveying to us be bad? With this, Paul wants to say that there is an enemy that wants to intrude in your life. He wants to influence you and your decisions. He is active in our lives permanently. 

Let’s look at sex before marriage for example. When you say that you’re still a virgin others will laugh at you give you dumb comments or at least look at you weird. But is it really a bad thing to save yourself in this important matter and wait until you definitely decide for one single person in marriage?

It is very likely that you look back on your life and think about some things you wouldn’t ever do again. Believe me - I can relate! Because God changes your heart and makes us receptive for His messages. As the new you there’s no other way than to abstain from some things or to pay more attention to other things. God spreads in your heart and changes your whole life completely in this way!

Ephesians 2, 3: …among whom we all once lived in the passions of our flesh, carrying out the desires of the body and the mind, and were by nature children of wrath, like the rest of mankind. 

From time to time we’re being led by our feelings. Which means that when you’re in a bad mood your whole day is ruined. For decision making it is rather unhelpful to only listen to your feelings as well. Sure, feelings are important. But they shouldn’t be our motor. Jesus saves us from these impulsive decisions. He’s the motor for our decision making, our acting, our way of being and our trust. To understand this is another important part of the new you.

Ephesians 2, 4-5: But God, being rich in mercy, because of the great love with which he loved us, 5even when we were dead in our trespasses, made us alive together with Christ—by grace you have been saved.

We didn’t earn salvation by ourselves! But God did by transforming your old you into a new you. You can’t work for it or pay for it. It’s a gift from God! God is neither stingy with His love nor with His grace. He loves us and gives everything for us. When you follow Jesus your motor starts running. He changes you from the inside out and is connected to your heart. You’ll realize that things you liked to do in the past or that you might have even regarded as good lose their charm and make you feel bad.

Und jetzt kommt das coolste überhaupt - Gottes Angebot steht für alle Zeit!

Ephesians 2, 6-7: …and raised us up with him and seated us with him in the heavenly places in Christ Jesus, 7so that in the coming ages he might show the immeasurable riches of his grace in kindness toward us in Christ Jesus.

Jesus does not only give you life. He lifts you up and lets you sit at His table by His side. It’s amazing! We already have access to the heavenly world. A New You means you’re sitting with Jesus, He’s always with you, He has a plan for you and He wants to guide your steps.

If you decide for a life with God your life will change radically! God pours His kindness and mercy over us. He changes your heart! Make yourself aware of the fact that He is always by your side and you never have to take any step - big or small - alone. ....

....A NEW YOU - Teil 1..A NEW YOU - Part 1....

Text von Maike Halfmann

.... „Wenn du dich dafür entschieden hast, Jesus nachzufolgen, hast du bereits ein neues Leben geschenkt bekommen. Deshalb predige ich nicht darüber, wie du dieses neue Leben bekommst - sondern wie du es lebst.“ So startete Dom in den ersten Teil der Predigtserie A NEW YOU am vergangenen Sonntag. 

In A NEW YOU dreht sich alles um den Epheserbrief, von dem einige Theologen sagen, dass er in Perfektion aus der Vogelperspektive beschreibt, wie es ist, Jesus nachzufolgen. In Teil 1 von A NEW YOU schauen wir uns die vier theologischen Schwerpunkte des Epheserbriefs an: 

1. Paulus möchte, dass die Menschen in Ephesus verstehen, dass sie einen souveränen Gott haben

Epheser 1, 1-3: Paulus, ein Apostel von Jesus Christus, durch Gott berufen, schreibt diesen Brief an alle in Ephesus, die durch den Glauben mit Jesus Christus verbunden sind und ganz zu Gott gehören. Ich wünsche euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn. Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns mit seinem Geist reich beschenkt und uns durch Christus Zugang zu seiner himmlischen Welt gewährt. 

Diese Zeilen machen klar, was wirklich passiert, wenn du dein Leben in Gottes Hände legst: Wir, die Nachfolger Jesu, haben durch ihn Zugang zu der himmlischen Welt Gottes. Es ist einfach der Hammer, dass wir normal sterblichen Menschen, die sündigen, nicht sonderlich heilig und alles andere als perfekt sind, Zugang zu Gott haben. Ein Gott, der einen wunderbaren Plan für jeden Menschen dieser Welt hat. Was nicht heißt, dass es keine Herausforderungen oder Hindernisse in unserem Leben gibt. Gerade deshalb ist es wichtig, Gott immer wieder zu sagen: Was auch kommt - du stehst an erster Stelle für mich und ich vertraue dir. Gerade zum Anfang eines Jahres ist es gut, sich das noch einmal bewusst zu machen. 

2. Paulus möchte, dass die neue Kirche versteht, dass sie eine unglaubliche Errettung erlebt 

Epheser 2, 8-9: Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod gerettet worden. Das ist geschehen, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Es ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. Durch eigene Leistungen kann ein Mensch nichts dazu beitragen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden.

Welche eine starke Botschaft: Wir schaffen nichts ohne Hilfe Gottes und doch hat er uns gerettet. Das hat nichts mit unseren Leistungen zu tun, sondern mit all dem, was Jesus für uns getan hat. Vor Gott sind wir alle gleich und niemand schafft es, seinen Maßstäben gerecht zu werden. Doch Jesus hat es möglich gemacht - was für ein Geschenk!

3. Paulus möchte, dass die Menschen verstehen, dass sie Teil der Familie sind

Epheser 2, 11-19: Vergesst nie, dass ihr früher verächtlich »Unbeschnittene« genannt wurdet, weil ihr zu den nichtjüdischen Völkern gehört. Die Juden wollten sich als »Beschnittene« von euch unterscheiden, obwohl ihre Beschneidung nur von Menschen durchgeführt wird. Ihr habt damals ohne Christus gelebt und wart ausgeschlossen von Israel, dem Volk Gottes. Darum galten für euch die Zusagen nicht, die Gott seinem Volk gab, als er seine Bündnisse mit ihnen schloss. Ohne jede Hoffnung und ohne Gott habt ihr in dieser Welt gelebt. Doch das ist vorbei! Jetzt gehört ihr zu Jesus Christus, der am Kreuz sein Blut für euch vergossen hat. Ihr seid Gott jetzt nahe, obwohl ihr vorher so weit von ihm entfernt lebtet. Durch Christus haben wir Frieden. Er hat Juden und Nichtjuden in seiner Gemeinde vereint, die Mauer zwischen ihnen niedergerissen und ihre Feindschaft beendet. Durch sein Sterben hat er das jüdische Gesetz mit seinen zahlreichen Geboten und Forderungen außer Kraft gesetzt. Durch Christus leben wir nicht länger voneinander getrennt, der eine als Jude, der andere als Nichtjude. Als Christen sind wir eins. So hat er zwischen uns Frieden gestiftet. Christus ist für alle Menschen am Kreuz gestorben, damit wir alle Frieden mit Gott haben. In seinem neuen Leib, der Gemeinde von Christus, können wir nun als Versöhnte miteinander leben. Christus ist gekommen und hat seine Friedensbotschaft allen gebracht: euch, die ihr fern von Gott lebtet, und allen, die nahe bei ihm waren. Durch Christus dürfen wir jetzt alle, Juden wie Nichtjuden, vereint in einem Geist zu Gott, dem Vater, kommen. So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu seiner Familie.

Das ist es, was Jesus möglich gemacht hat: Eine Kirche ist ein Ort, an den Menschen kommen können und einfach sie selbst sein dürfen. Ohne Vorurteile, ohne Maske, egal wo du her kommst, egal was deine Vergangenheit ist. Kirche sollte ein Ort sein, an dem du Zuhause bist. Wir haben so viele Mauern in der Gesellschaft, über die wir als Kirche Brücken bauen wollen, damit einsame, unglückliche, traurige, kranke (…) Menschen Teil der Familie werden können.

Epheser 2, 20 - 22: Als Gemeinde von Jesus Christus steht ihr auf dem Fundament der Apostel und Propheten. Doch der Grundstein, der dieses Gebäude trägt und zusammenhält, ist Jesus Christus selbst. Durch ihn sind die Bauteile untereinander fest verbunden und wachsen zu einem Tempel des Herrn heran. Weil ihr zu Christus gehört, seid auch ihr ein Teil dieses Baus, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.

Das ist Church in drei Versen. Jesus ist der Eckstein und er baut dich in das Mauerwerk der Familie mit ein. Die Apostel von damals sind physisch nicht mehr Anwesend, wir sind nun hier und bauen weiter. Für jeden von uns wird es ein Platz in dem Bauwerk geben. Und das ist ganz wichtig: auf für dich ist ein Platz in der Familie!

4. Paulus möchte, dass die Menschen verstehen, was ihr Platz bei Gott ist

Epheser 1, 3: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns mit seinem Geist reich beschenkt und uns durch Christus Zugang zu seiner himmlischen Welt gewährt.

Die Vorstellung, dass wir mit Jesus an der rechten Seite von Gott sitzen dürfen, ist einfach überwältigend. Und es bedeutet auch: Gott ist immer da - jeden Tag, egal was du macht. Gott ist da, Gott ist nah. Das ändert dein komplettes Leben - ändert deine Entscheidungen, wie du z.B. mit Geld umgehst, wie du Auto fährst, deine Kollegen behandelst… 

Auch aus diesem Grund sind wir am 07.01. in eine 21tägige Gebets- und Fastenzeit gestartet. Wir wollen damit näher an Gottes Herz kommen. Wir wollen uns bewusst machen, dass Gott nicht nur am Sonntagmorgen da ist, sondern auch die anderen Tage der Woche. Wenn du dir das klar machst, dann kannst du gar nicht anders, als beispielsweise die Wahrheit zu sagen oder dir ein Bahnticket zu kaufen, obwohl du weißt, dass die Bahnen nie kontrolliert werden. Es ändert dein ganzes Leben! 

Gott hat die Kontrolle über dein Leben, das musst du dir klar machen. Dieses Bewusstsein bedeutet ein „NEW YOU“ zu sein. Schärfe dein Bewusstsein durch Gebete.

Epheser 1, 16 - 17: höre ich nicht auf, Gott dafür zu danken. Jedes Mal wenn ich bete, denke ich auch an euch. Ihn, den Gott unseres Herrn Jesus Christus, den Vater, dem alle Herrlichkeit gehört, bitte ich darum, euch durch seinen Geist Weisheit und Einblick zu geben, so dass ihr ihn und seinen Plan immer besser erkennt. 

Also vergiss nicht: Gott ist ein souveräner Gott, du hast eine unfassbare Errettung geschenkt bekommen, du bist Teil der Familie, Gott hat einen extrem guten Plan für dich und du hast einen Platz bei ihm. Er ist immer da, er ist immer nah und hat dein Leben unter Kontrolle. ..„If you have decided to follow Jesus you have already been given a new life. This is why I won’t preach about how to receive this new life - but rather how you live it.“ This is how Dom started the first part of the series A NEW YOU this past Sunday.

In A NEW YOU everything is about the book of Ephesians. Some theologians say that it perfectly describes in a bird’s eye view how it is to follow Jesus. in the first part of A NEW YOU we look at the four theological key aspects of the book of Ephesians:

1. Paul wants the people in Ephesus to understand that they have a sovereign God

Ephesians 1, 1-3: Paul, an apostle of Christ Jesus by the will of God,

To the saints who are in Ephesus, and are faithful in Christ Jesus: Grace to you and peace from God our Father and the Lord Jesus Christ. Blessed be the God and Father of our Lord Jesus Christ, who has blessed us in Christ with every spiritual blessing in the heavenly places.

These verses clarify what really happens when you lay your life in God’s hands: We - the followers of Jesus - have access to the heavenly world of God through Him. Isn’t it amazing that we lesser mortals, who sin and are anything but holy and perfect, have access to God? To a God who has a wonderful plan for every human being on earth. This doesn’t mean though that there won’t be obstacles and challenges in our lives. This is why it is so important to repeatedly tell God: no matter what - you are my number one and I will trust you. Especially in the beginning of a new year it is good to become aware of this again.

2. Paul wants the new church to understand that they are experiencing an unbelievable salvation

Ephesians 2, 8-9: For by grace you have been saved through faith. And this is not your own doing; it is the gift of God, 9not a result of works, so that no one may boast. 

What a strong message: we cannot do anything without God’s help and still He has rescued us. This has nothing to do with our achievements but with all of the things Jesus has done for us. We are all the same before God and no-one can live up to His standards. But Jesus has made it possible - what a gift! 

3. Paul wants the people to understand that they are part of the family

Ephesians 2, 11-19: Therefore remember that at one time you Gentiles in the flesh, called "the uncircumcision" by what is called the circumcision, which is made in the flesh by hands— remember that you were at that time separated from Christ, alienated from the commonwealth of Israel and strangers to the covenants of promise, having no hope and without God in the world. But now in Christ Jesus you who once were far off have been brought near by the blood of Christ. For he himself is our peace, who has made us both one and has broken down in his flesh the dividing wall of hostility by abolishing the law of commandments expressed in ordinances, that he might create in himself one new man in place of the two, so making peace, and might reconcile us both to God in one body through the cross, thereby killing the hostility. And he came and preached peace to you who were far off and peace to those who were near. For through him we both have access in one Spirit to the Father. So then you are no longer strangers and aliens, but you are fellow citizens with the saints and members of the household of God.

That’s what Jesus has made possible: A church is a place where people can come and simply be themselves. No prejudices, no mask, no matter where you’re from or what you past is. Church should be a plane where you are at home. We as a church want to build bridges across all of the walls society has made so that people who are alone, sad, unhappy, sick, (…) can be part of the family.

Ephesians 2, 20-22:You are built on the foundation of the apostles and prophets, Christ Jesus himself being the cornerstone, in whom the whole structure, being joined together, grows into a holy temple in the Lord. In him you also are being built together into a dwelling place for God by the Spirit.

This is church in three verses. Jesus is the cornerstone and he includes you in the brickwork of the family. The apostles of that time aren’t present physically anymore. We are here and continue to build. There will be a place for every single one of us in the structure work. And this is extremely important: there’s a place in the family for you as well!

4. Paul wants the people to understand where their place is with God

Ephesians 1, 3: Blessed be the God and Father of our Lord Jesus Christ, who has blessed us in Christ with every spiritual blessing in the heavenly places.

To imagine that we are allowed to sit at the right hand of God along with Jesus is simply overwhelming. And it also means: God is always there - every single day, no matter what you’re doing. God is there, God is near. This changes your whole life - your decisions, how you spend your money, how you drive, how you treat your colleagues…

This is one of the reasons we started into a time of 21 days of prayer and fasting on January 7th. We want to get closer to God’s heart during this time. We want to become more aware of God’s presence that is not only there on Sunday mornings but throughout the week. If you think of this you won’t be able to not tell the truth or not to buy a train ticket even if you know that they’re never checked for. It changes your whole life! God is in control of your life. You have to be aware of this. This awareness is what it means to be „A NEW YOU“. Train your awareness through prayer.

Ephesians 1, 16-17: I do not cease to give thanks for you, remembering you in my prayers, that the God of our Lord Jesus Christ, the Father of glory, may give you the Spirit of wisdom and of revelation in the knowledge of him.

So always remember: God is a sovereign God, you have received an incredible salvation, you are part of the family, God has an extremely well designed plan for you and you have a place at His side. He is always there, He is always near and He is in control of your life. ....

 

Come to Worship

....„Come to Worship“ - komme, um anzubeten - der Titel unserer Weihnachtspredigt vom vergangenen Sonntag lässt direkt vermuten, um welchen Teil der Weihnachtsgeschichte es geht: Die drei Weisen aus dem Morgenland, die sich auf den Weg machten, um ihren neugeborenen König anzubeten. 

Matthäus 2, 1-2 Jesus wurde in Bethlehem geboren, einer Stadt in Judäa. Herodes war damals König. Da kamen einige Sterndeuter aus einem Land im Osten nach Jerusalem und erkundigten sich: »Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind aus dem Osten hierher gekommen, um ihm die Ehre zu erweisen.«

Diese zwei kurzen Verse bringen auf den Punkt, was wir als Christen nie vergessen dürfen: Die Sterndeuter kamen, um Jesus etwas zu geben, nicht um zu nehmen. Genauso sind wir dafür geschaffen, IHN anzubeten und so unsere Liebe auszudrücken. Dafür müssen wir manchmal „weit gehen“. Die Sterndeuter taten dies im wahrsten Sinne des Wortes. Sie waren 1.400 Kilometer zu Fuß unterwegs, bevor sie auf den dann schätzungsweise zwei Jahre jungen Jesus trafen. 

3 Arten, wie wir Jesus anbeten 

1. Sei voller Freude 

Matthäus 2, 9-10 Nach diesem Gespräch gingen die Sterndeuter nach Bethlehem. Derselbe Stern, den sie schon beobachtet hatten, als er am Himmel aufging, führte sie auch jetzt. Er blieb über dem Haus stehen, in dem das Kind war. Als sie das sahen, kannte ihre Freude keine Grenzen. 

Grenzenlose Freude  - sie sollte Christen zu allererst erfüllen, denn Jesus ist soviel größer als unsere Lebensumstände. Und doch gelingt es uns nicht immer, eine solche Freude auszustrahlen. Warum ist das so? Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott Gutes mit uns vor hat, auch dann wenn uns Situationen manchmal mehr herausfordern als wir verstehen können. 

2. Knie nieder 

Die Weisen aus dem Morgenland haben sich zu allererst vor Jesus niedergekniet. Vor einem kleinen Baby niederzuknien bedeutet, dass mann ein Höchstmaß an Glauben und Vertrauen darauf hat, dass dieser junge Mensch in Windeln der Messias ist. 

Psalm 95, 6-7 Kommt, wir wollen ihn anbeten und uns vor ihm beugen; lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserem Schöpfer! Denn er ist unser Gott, und wir sind sein Volk. Er kümmert sich um uns wie ein Hirte, der seine Herde auf die Weide führt.

Vor Gott niederzuknien ist eine logische Schlussfolgerung - denn er ist heilig. So heilig, dass wir früher oder später nicht anders können, auch wenn er es nie von uns verlangt hat. Nimm das Niederknien in dein Leben als Christ mit hinein. 

3. Bring ihm dein Geschenk 

Die drei Weisen aus dem Morgenland brachten Jesus das Kostbarste, was sie hatten: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Theologen deuten diese Geschenk so: Das Gold steht für die königliche Herrschaft Jesus’, der Weihrauch für seinen Dienst und die Myrrhe war ein Zeichen, für seinen Tod. 

Was geben wir? Geben und Großzügigkeit sind elementare Bestandteile des christlichen Glaubens und für uns als Church richtungsweisend in unserem Handeln. Aus diesem Grund haben wir zum Beispiel ein Streetteam, das am Morgen unseres Weihnachtsgottesdienstes 90 liebevoll gepackte Geschenktüten an Obdachlose verteilt hat. Dass diese Tüten gefüllt werden konnten, verdanken wir den großzügigen Herzen der Menschen in der KCC und dem hingebungsvollen Engagement dieses Teams. Es ist unser Herzenswunsch und unser Auftrag, eine großzügige Kirche zu sein. 

Doch wir wollen Jesus noch mehr geben, nämlich das Kostbarste, das wir besitzen: Unser Herz. Wir sind für eine Beziehung mit ihm geschaffen und diese Tatsache verändert einfach alles. Deshalb lautet die Frage an dich: Wie begegnest du Jesus? Ist er für dich Teil einer schönen Weihnachtsgeschichte? Das Baby in der Krippe? Oder ist er der Sohn Gottes, des für dich gekommen und gestorben ist, damit du eine Beziehung mit Gott haben darfst? Denn wenn das so ist, verändert sich alles! 

Frohe Weihnachten, Church! ..

„Come to Worship“ - the title of our Christmas sermon last Sunday already implies which part of the Christmas story we looked at: the three wise men that went on their way to worship the newborn king.

Matthew 2, 1-2 Now after Jesus was born in Bethlehem of Judea in the days of Herod the king, behold, wise men from the east came to Jerusalem, saying, "Where is he who has been born king of the Jews? For we saw his star when it rose and have come to worship him." 

These two short verses put in a nutshell what we as Christians are never to forget: The astrologers came in order to give something to Jesus, not to receive. In the same way we are created to worship HIM and to express him our love in this way. To do this we sometimes have to go a long distance. The astrologers literally did just that. They had walked 1400 kilometers by foot before reaching Jesus who was approximately two years old by then.

3 Ways to worship Jesus

1. Be full of joy

Matthew 2, 9.10 After listening to the king, they went on their way. And behold, the star that they had seen when it rose went before them until it came to rest over the place where the child was. When they saw the star, they rejoiced exceedingly with great joy.

Unlimited joy - that’s what should be filling Christians first and foremost since Jesus is so much greater than our circumstances. But still so often we don’t succeed in showing this kind of joy. Why is that? We can trust God that He has good things in store for us even when some situations challenge us more than we can comprehend.

2. Kneel down

The very first thing the wise men did was to kneel down before Jesus. To kneel down before a baby shows the very deepest faith and trust that this young human in diapers is the Messiah.

Psalm 95, 6-7 Oh come, let us worship and bow down; let us kneel before the Lord, our Maker! For he is our God, and we are the people of his pasture, and the sheep of his hand.

To kneel down before God is an implication - since HE is holy. He is so holy that sooner or later there will be no other way for us than to bow down, even if He never demanded it from us. Take kneeling down as a part of your life as a Christian.

3. Bring Him your gift

The three wise men brought Jesus the most valuable things they possessed: gold, frankincense and myrrh. Theologists interpret these gifts as follows: gold is for the royal reign of Jesus, frankincense stands for HIs ministry and myrrh was a sign for HIs death. What do we give? Giving and generosity are essential parts of the Christian faith and lead us in our actions as a church.

For this reason we have a Street Team for instance, that gave 90 gift bags, packed affectionately, to the homeless on the morning of our Christmas service. Due to the generous hearts of the people in KCC and thanks to the dedicated commitment of this team we were able to fill these bags. It is our assignment and it is on our hearts that we are a generous church.

But we want to give Jesus even more - the most valuable thing we possess: our heart. We are created for a relationship with Him. This fact changes everything. This is why the question to you is this: How do you encounter Jesus? Is He part of a nice Christmas story for you? The baby in the manger? Or is He the son of God who came for you and died so that you could have a relationship with God? Because when this is so, everything is changed!

Merry Christmas, Church!

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