....#STRUGGLES - Teil 1: #EchtLeben ..#STRUGGLES - Part 1: #EchtLeben ....

.... „Gott kann dich am besten gebrauchen, wenn du DU bist!“

Im ersten Teil unserer neuen Predigtserie #STRUGGLES (Herausforderungen) hat Dom sich und uns die Frage gestellt, was es bedeutet „echt“, also authentisch zu leben. Eine Frage, die in einer Welt voller Selfies, Fake News und „Fake me(s)“ immer mehr an Bedeutung gewinnt. #EchtLeben ist eine von vier Herausforderungen, die wir in dieser Serie in den kommenden Woche genauer unter die Lupe nehmen. 

Wenn du Social Media aktiv nutzt, dann weißt du auch: Nicht alles ist, wie es scheint - viele Filter, wenig Realität. Und das ist, bei allen Vorteilen, die uns Facebook, Instagram, Youtube, Twitter & Co. bieten, nun mal eine echte Herausforderung, die wir von der virtuellen mit in die reale Welt nehmen. Wir tragen häufig „Masken“, die am besten zu unserer aktuellen Situation passen - oder diese verhüllen. Ein Problem, das übrigens nicht ganz neu ist. Bitte lies 2. Korinther 3:13-18

In diesen Versen bezieht sich Paulus auf Mose, der sein Gesicht verhüllte, damit das Volk nicht sah, wie die Herrlichkeit Gottes darauf immer weniger wurde. Wenn wir in der biblischen Geschichte noch weiter zurück gehen, sehen wir, dass auch Adam und Eva plötzlich begannen, sich aus Scham zu verhüllen. Das Problem besteht also von jeher und es liegt in unserer Natur, Masken zu tragen. 

Welche Maske trägst du gerade? 

Vielleicht steht dir die Erfolgsmaske besonders gut zu Gesicht und du definierst dich über die Bestätigung anderer? Oder ist es die Heldenmaske, hinter der du dich versteckst, weil du niemals eine Schwäche zulassen kannst? Ist es die Alles-ist-gut-Maske, die nicht zulässt, dass du über deine Verletzungen sprichst? Hältst du Menschen, die dir für dein Empfinden zu nahe kommen, bewusst von dir fern? Dann trägst du vielleicht die Angstmaske. Wir könnten die Liste der Masken noch lange weiterführen, doch Fakt ist: Viele von uns haben nicht nur eine dieser Masken im Schrank, sondern eine ganze Kollektion davon. Und warum tragen wir sie? Weil wir glauben, dass wir so wie wir sind den Ansprüchen anderer nicht genügen. Oft denken wir, wir sind nicht genug. 

Aber: Wenn du eine Maske trägst, dann trennst du dich von dem, was Gott für dein Leben möchte! 

Stell dir vor, du streichst einen Raum. Bereiche, die keinen neuen Anstrich bekommen sollen, klebst du ganz einfach ab. So wirken Masken in deinem Leben. Gott kann die Bereiche, die du versteckst, nicht verschönern. Doch genau das will er tun! Denn er hat dich einzigartig geschaffen. Du bist genau so, wie er dich haben will. Und gleichzeitig möchte er an dir arbeiten, er möchte dich jeden Tag neu segnen und dich mit seiner Liebe und Gnade füllen. Doch das kann er nur, wenn du deine Masken ablegst. Wenn du echt lebst. 

Gott kann dich am besten benutzen, wenn du DU bist! 

2. Korinther 3:15 Ja, noch heute sind ihre Herzen, wenn sie die Schriften Moses lesen, durch diesen Schleier verhüllt, sodass sie sie nicht verstehen. 

Das ist so wichtig zu verstehen: Eine Maske, die zuerst dein Gesicht verhüllt, verhüllt irgendwann dein Herz. Denn wenn du immer nur dein „gefiltertes“ Leben zeigst, lässt du keine echten Beziehungen zu. Du beeindruckst Menschen zwar mit deinen Stärken, aber du verbindest dich mit ihnen durch deine Schwächen. Und: Wenn du dich immer hinter deinen Masken versteckst, lässt du es nicht zu, dass Menschen dich für das lieben, was und wer du bist. Sie lieben deine Maske, aber nicht dein Wahres ich. 

Wie werde ich meine Masken los? 

Ein paar gute Ratschläge auf diese Frage sind schnell erteilt: „Sei du selbst“, „benutze weniger Filter“, „leg nicht so viel Wert auf die Meinung anderer“, „nimm dir gelegentlich eine Social Media Auszeit“.  Diese Ratschläge hauen dich nicht vom Hocker? Dann vielleicht dieser: 

NUR JESUS kann deine Maske wegnehmen. 

2. Korinther 3: 16-18 Doch wenn sich jemand dem Herrn zuwendet, wird der Schleier weggenommen. Der Herr aber ist der Geist, und wo immer der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. Von uns allen wurde der Schleier weggenommen, sodass wir die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel sehen können. Und der Geist des Herrn wirkt in uns, sodass wir ihm immer ähnlicher werden und immer stärker seine Herrlichkeit widerspiegeln. 

Wie also folgst du Jesus in einer „Seflie-zentrierten“ Welt nach? Wende dich ihm zu! Schau zurück auf das, was er für dich getan hat. Schau nach innen und versuche zu verstehen, dass du wunderbar bist, so wie du bist! Schau nach vorne, auf das was kommt: Lebe in dem Wissen, das Jesus wieder kommt! ..

„God can use you best, when you are yourself“

In the first part of our new sermon series #struggles (challenges), Dom asked what it means to live a real authentic life. It is a question within a world that’s full of selfies, fake news and fake me(s) which are gaining more and more importance. #liveauthentically is one of the four challenges in this series which we are going to explore more deeply in the coming weeks. 

If you use different social media, then you know that not everything is the way it looks. There are many filters and less reality. Despite the advantages which Facebook, Instagram, Youtube, Twitter etc offer, this is a real challenge which we take from the virtual into our real life. We very often put on different masks, that suit or cover our current situation best. A problem which is not quite new. Please read 2. Corinthians 3, 13-18.

In those verses, Paul refers to Moses who covered his face so that the people could not see that God’s majesty was disappearing slowly from it. If we go back a little further in the bible, we will find that Adam and Eve also suddenly began to cover themselves out of shame. This problem thus has always existed and it is a part of our nature to cover ourselves with masks.

Which masks are you wearing today?

Maybe the mask of success suits you quite well and you define yourself by the confirmation you get from others. Or is it the heroic mask which you are hiding behind because you cannot show your weaknesses? Is it maybe the “everything-is-good-mask” which does not give you room to speak about your pain? Do you keep people away on purpose who would like to approach you? Then maybe you are holding on to the mask of fear. We could list many more masks, nevertheless fact is: many of us do not have only one mask in their closet, but a collection of them.  But why do we wear them? Because we believe that we cannot fulfill the expectations of others if we stay the way we really are. We often think that we are not good enough.

But if you wear a mask you separate yourself from what God has in store for your life!

Imagine you paint a room and you cover those parts which should not be painted with tape. Masks have the same effect in your life. God cannot brighten up the parts that you hide. And this is exactly what he wants to do because he has created you in a unique way. You are the person that he wanted you to be. However, he would also like to change and bless you daily. He wants to fill you with his love and mercy. He can only do this when you take off your masks, only when you live a real life. 

God can use you best, when you are YOURSELF!

2. Corinthians 3,15: Even to this day when Moses is read, a veil covers their hearts.

Now this is important to understand: a mask will start covering your face, but eventually will also cover your heart. Whenever you show your filtered life, you will not be able to have real relationships. You might impress people with your strengths, but you will be connected with them through your weaknesses. And if you hide behind masks, you will not let people love you for what and who you are.  They will love your mask, but not your true self.

How can I get rid of my masks?

Here are some quick advices: “Be yourself”, “use less filters”, “don’t give much attention to people’s opinion”, “take a break from social media”. These advices might not impress you, then here is something better:

ONLY JESUS can take away your mask.

2. Corinthians 3,16-18:But whenever anyone turns to the Lord, the veil is taken away. Now the Lord is the Spirit, and where the Spirit of the Lord is, there is freedom.  And we all, who with unveiled faces contemplate the Lord’s glory, are being transformed into his image with ever-increasing glory, which comes from the Lord, who is the Spirit.

So, how can you follow Jesus in such a selfie-centered world? Just turn towards him! Look at what he has done for you. Look inside yourself and try to understand that you are wonderful the way you are! Look forward towards what is coming: namely be certain that Jesus will return.

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....3 Tage Ostern ..3 Days of Easter ....

.... „Ostern ist nicht nur ein Fest oder ein bestimmtes Datum im Kalender - Ostern ist etwas, das wir erleben dürfen, jeden Tag.“ Dom 

Hast du dich schon einmal gefragt, warum zwischen der Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung von Jesus drei Tage liegen? In seiner Predigt am Ostersonntag sprach Dom über den Karfreitag, den verwirrenden Samstag dazwischen und den wunderbaren Sonntag - und darüber, was diese drei Tage mit unserem Leben zu tun haben. 

1. Karfreitag - Tag des Leidens 

Am Tag seiner Kreuzigung erfuhr Jesus körperliches Leid, das ist das Offensichtliche. Doch er litt auch emotional und unter Beziehungsschmerz, denn er wurde verraten und verlassen. Und genau das macht ihn zu einem verständnisvollen Freund und einem verlässlichen Ratgeber:

Hebräer 2,18: Denn weil er selbst gelitten hat und denselben Versuchungen ausgesetzt war wie wir Menschen, kann er uns in allen Versuchungen helfen.

Steckst auch du manchmal in einem Karfreitag und leidest - körperlich oder emotional? Und fragst du dich, wie du aus solch einer Lebensphase heraus kommen kannst? Die Antwort ist einfach: Mit wirklich guten Freunden und durch die Gegenwart Gottes

Jesus selbst bat kurz vor seiner Kreuzigung wirklich gute Freunde bei ihm zu bleiben, weil die Last für ihn allein zu groß war. Lies dazu in Matthäus 26, die Verse 36-38. Nachdem er seine Freunde um Begleitung gebeten hatte, betete er im Garten Gethsemane: 

Matthäus 26, 39: »Mein Vater, wenn es möglich ist, dann lass den Kelch an mir vorübergehen und erspare mir dieses Leiden! Aber nicht was ich will, sondern was du willst, soll geschehen.«

In diesem Gebet bekannte er Gottes Stärke, drückte ehrlich seinen Schmerz aus und bestätigte sein Vertrauen in Gott. Wenn du also gerade in einem „Freitag“ steckst, dann suche Jesus’ Gegenwart! 

2. Samstag - Tag der Verwirrung

Kannst du dir vorstellen, wie sich Jesus’ Jünger am Samstag fühlten? Jesus war tot. Der Mann, in den sie all ihre Hoffnung gesetzt hatten, war gestorben und keiner erinnerte sich an seine Worte und Zusagen über die Auferstehung. Vielleicht steckst du auch in einem solchen „Samstag“ fest und bist verwirrt über Dinge und Situationen in deinem Leben. Deine Art und Weise damit umzugehen könnte sein: Du willst Antworten. Du fängst an zu Zweifeln. Und vielleicht gibst du sogar auf. Kennst du das? Solche Momente sind wie dafür gemacht, sich an Gottes Verheißungen  für unser Leben zu erinnern. 

Jesaja 43, 2-3: Wenn du durch tiefes Wasser oder reißende Ströme gehen musst – ich bin bei dir, du wirst nicht ertrinken. Und wenn du ins Feuer gerätst, bleibst du unversehrt. Keine Flamme wird dich verbrennen. Denn ich, der Herr, bin dein Gott, der heilige Gott Israels. Ich bin dein Retter. 

Solche Momente oder Phasen der Verwirrung sind außerdem ein guter Zeitpunkt, um Gott zu danken und ihn zu lobpreisen, auch wenn das zunächst seltsam erscheint. Aber mach dir bewusst, welch eine mächtige „Waffe“ Dankbarkeit in deinem Leben ist. Selbst wenn die Umstände noch so ausweglos erscheinen, bleibt immer noch so viel, für das du dankbar sein kannst. 

3. Sonntag - Tag des Sieges, Tag der Kraft, Tag der alles neu macht

Jeder Sturm hat ein ein Ablaufdatum. Auf Freitage und Samstage folgen immer die Sonntage. Und Jesus ist der Weg dorthin: 

Johannes 11, 25-26: Darauf erwiderte ihr Jesus: »Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?« 

Auferstehung ist kein Event, sondern eine Person: Jesus. Er möchte dir begegnen und möchte dich zu neuem Leben erwecken. Deshalb ist Ostern nicht einfach nur ein Tag im Jahr - Ostern ist ein Lebensstil. Ein Lebensstil, den du ganz einfach für dich annehmen darfst, du musst ihn dir nicht verdienen oder es aus eigener Kraft schaffen. Jesus hat das bereits für dich getan.

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„Easter isn’t just a holiday or a certain date in the calendar - Easter is something that we can experience - every single day.“ Dom

Did you ever wonder why there are three days in between the crucifixion, the laying in the grave and the resurrection of Jesus? On Easter Sunday Dom spoke about Good Friday, the confusing Saturday in between and the wonderful Sunday - and about what these three days have to do with our lives.

1. Good Friday - Day of suffering

On the day of His crucifixion Jesus experienced physical suffering - that’s obvious. But on top of this He suffered emotionally and from relational pain since He was betrayed and left alone. This is the very thing that makes Him an understanding friend and a reliable counselor:

Hebrews 2,18: For because he himself has suffered when tempted, he is able to help those who are being tempted.

Are you also stuck in a Good Friday from time to time - suffering physically or emotionally? And do you ask yourself how to escape from such a time in your life? The answer is easy: With really good friends and through the presence of God.

Even Jesus himself asked really good friends of His to stay with Him the night before the crucifixion because the burden was too heavy for Him alone.  Read Matthew 26, verses 36-38 for that. (LINK!!) After having asked His friends to accompany Him He prayed in Gethsemane:

Matthew 26, 39: »My Father, if it be possible, let this cup pass from me; nevertheless, not as I will, but as you will.«

In this prayer Jesus confessed God’s strength, expressed His pain and confirmed His trust in God. So if you are in the middle of a „Friday“ right now, search for Jesus’ presence!

2. Saturday - Day of confuison

Can you imagine how Jesus’ disciples must have felt on Saturday? Jesus was dead. The man in whom they had placed all their hopes had died and no-one remembered His words and promises about His resurrection. Maybe you’re stuck in such a Saturday as well, where you’re confused about things and situations in your life. One way of you coping with this could be that you want answers. You begin to doubt. And maybe you’ll even give up. Do you know that? Moments as these are perfect for us to remember Gods promises for our life.

Isaiah 43, 2-3: When you pass through the waters, I will be with you; and through the rivers, they shall not overwhelm you; when you walk through fire you shall not be burned, and the flame shall not consume you. For I am the Lord your God, the Holy One of Israel, your Savior. 

Moments as these or phases of confusion are a good time to thank God and to worship Him even when that seems strange at first. But if you are aware of how mighty a weapon thankfulness can be in your life it starts making sense. Even if your circumstances might seem desperate there’s always so much left for what you can be thankful.

3. Sunday - Day of victory, day of strength, day where everything is renewed

There’s an expiration date for every storm. Following every Friday and Saturday there’s Sunday. And Jesus is the way there:

John 11, 25-26Jesus said to her, »I am the resurrection and the life. Whoever believes in me, though he die, yet shall he live, and everyone who lives and believes in me shall never die. Do you believe this?«

Resurrection isn’t an event. It’s a person: Jesus. He wants to meet you and resurrect you to new life. This is why Easter isn’t just one day a year - Easter is a lifestyle. A lifestyle you can accept for yourself just as you are. You don’t have to earn it or receive it by your own strength. Jesus has already accomplished this for you.

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JESUS - ....Gastpredigt von Renke Bohlen ..Sermon of Guest Speaker Renke Bohlen ....

....Text von Daniel Lange

Das Zentrum einer jeden Kirche sollte kein Pastor, kein Team, nicht die Lehre oder die Anbetung sein, sondern Jesus! Genau über dieses Thema predigte Renke Bohlen von der Kirche im Pott am vergangenen Sonntag. Jesus ist nicht nur Renke’s persönliches Lieblings-Predigt-Thema, sondern auch das beste Thema, über das wir zwei Wochen vor Ostern sprechen können.

Zu Beginn richteten wir unsere Aufmerksamkeit auf den 1. Johannesbrief: Dieser Brief wurde von Johannes dem Evangelisten an eine Gemeinde verfasst, von der ihm nichts Gutes zu Ohren kam. Dementsprechend wurde auch der Brief von Ihm relativ kühl und knapp verfasst, ja ich würde sogar sagen, er war fassungslos in Bezug auf den Umgang der Gemeinde mit Jesus. Johannes kam ohne Umschweife direkt zum Punkt und sparte sich übriges Geplänkel wie etwa eine Einleitung, denn er war mehr als erzürnt! Die Gemeinde, an die er schrieb, wurde basierend auf Jesus Christus gegründet, jedoch sah die aktuelle Situation der Gemeinde zwischenzeitlich ganz anders aus. Johannes hatte mitbekommen, dass Jesus Christus einigen Gemeindemitgliedern zu "wenig" war! Sie wollten mehr - mehr Wissen, mehr Erkenntnisse, mehr spirituelle Erlebnisse und fühlten sich in ihrer "verkopften Art" auch noch bestätigt. Johannes jedoch, dem Jesus ein guter Freund gewesen war, verstand die Welt nicht mehr und so schreibt er ihnen Folgendes:

1. Johannes 1-4, HfA: Das Wort, das zum Leben führt, war von Anfang an da. Wir haben es selbst gehört und mit eigenen Augen gesehen, ja, wir haben es angeschaut und sogar mit unseren Händen berührt. Dieses Leben ist offenbar geworden. Wir haben es gesehen und können es bezeugen. Deshalb verkünden wir die Botschaft vom ewigen Leben. Es war bei Gott, dem Vater, und hat sich uns gezeigt. Was wir nun selbst gesehen und gehört haben, das geben wir euch weiter, damit auch ihr mit uns im Glauben verbunden seid. So haben wir Gemeinschaft miteinander und zugleich mit Gott, dem Vater, und mit seinem Sohn Jesus Christus. Wir schreiben euch das, damit wir uns von ganzem Herzen freuen können

Johannes appelliert hier an seine Brüder und Schwestern, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen, nämlich auf Jesus. Das war jedoch gar nicht so einfach, denn die Gemeinde hat in ihrer theoretischen, nüchternen Art und Weise das Wichtigste aus dem Konzept bzw. der Person Jesu entfernt, nämlich die Beziehungsebene. Johannes spricht zu der Gemeinde als jemand, der Jesus wahrhaftig kennen und lieben gelernt hat. Er war von Anfang an dabei, er hat mit Jesus gegessen, erlebt wie er Menschen geheilt hat und am Ende für die Menschheit am Kreuz gestorben ist. Deshalb appelliert er heftig an die Gemeinde, Jesus wieder ins Zentrum zu nehmen und nicht auf die rein wissensbasierte Lehre zu setzen, durch die sich schlussendlich der Fokus weg von Jesus verschiebt.

Damit wir uns dessen stets bewusst sind, hat Renke uns vier einfache Punkte mit an die Hand gegeben.

Jesus ist real

Wir bauen keine Kirche, um ein wenig Gemeinschaft zu haben, anzubeten oder uns einfach um unserer selbst Willen engagieren zu können. Nein! Wir bauen Kirche, weil Jesus real und mitten unter uns ist. Er ist der Erste, der morgens aufsteht und schon beim Frühstück, auf der Arbeit oder in der Schule auf uns wartet. Egal wohin wir gehen, Jesus ist an unserer Seite, er liebt uns und er möchte uns mit allen Mitteln unterstützen. Desto unverständlicher ist es für Johannes, dass sich Menschen mehr mit der Wissenstheorie beschäftigen als mit dem realen Jesus. Denn seien wir doch mal ehrlich, unsere Lebenszeit auf dieser Erde ist verschwindend gering im Gegensatz zur Ewigkeit. Und trotzdem verleihen wir diesem "Schnipsel" Leben viel mehr Gewicht als nötig, anstatt unser Leben auf die Ewigkeit zu fokussieren. Denn hier schließt sich wieder der Kreis, der einzige Zugang zur Ewigkeit ist und heißt Jesus Christus! Jesus Christus ist heute schon real und deshalb sollten wir unbedingt jetzt schon mit ihm leben! Johannes formuliert es im späteren Verlauf noch etwas verständlicher:

1. Johannes 14, HfA: Das Wort wurde Mensch und lebte unter uns. Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt. In ihm sind Gottes Gnade und Wahrheit zu uns gekommen.

Jesus wird nicht realer, wenn du mehr weißt oder erlebst

Seinen Horizont zu erweitern und stetig Neues dazu zulernen ist immer erstrebenswert und in unserer Welt auch notwendig, allerdings macht es Jesus für dich nicht realer. Manchmal kann es genau das Gegenteil bewirken und dich weiter von ihm wegbringen. Denn sei dir immer bewusst: Jesus ist da, ganz gleich was du machst oder wonach du dich sehnst, Jesus ist anwesend!

Das Wichtigste ist: Verbundenheit

Es gibt unzählige Bücher, Schriften und Aufzeichnungen von rechts nach links außen über Theorien und Interpretationen wie man die Bibel oder deren Inhalte auslegen kann/könnte, es werden endlose Diskussionen geführt über diese Art der Wissenstheorie, jedoch verlieren wir dabei allzu schnell das Wichtigste wieder einmal aus den Augen: Jesus! Das Wichtigste für Jesus ist die Verbundenheit mit dir, nicht die Theorie. 

1. Johannes 1,3 HfA: Was wir nun selbst gesehen und gehört haben, das geben wir euch weiter, damit auch ihr mit uns im Glauben verbunden seid.

Warum schreibt Johannes dies alles? Weil er das Wesentliche erkannt hat, dass wir im Glauben an Jesus Christus miteinander verbunden sind! Deshalb ist die Gemeinde auch unabdingbar für das Leben eines Christen. Es gibt immer wieder Christen, die dies in Frage stellen, weil sie sagen es gibt Orte (z.B. der Strand) an dem Gott mir wesentlich näher ist als in der Gemeinde. Den Punkt, den die Meisten jedoch außer Acht lassen, ist der, dass dir der Strand keine Gemeinschaft und Verbundenheit in schweren Zeiten zu Teil werden lässt, er korrigiert deinen Kurs auch nicht, wenn du einen blinden Fleck in deinem Leben hast. Für diese Punkte braucht der Mensch die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Und trotzdem wird mir jeder zustimmen, wenn ich sage, Menschen sind anstrengend, zum Teil können Sie sogar echt nerven - ich bin dafür wahrscheinlich ein recht gutes Beispiel. Aber wisst ihr, wir glauben, die Gemeinde ist der einzige Ort, an dem Jesus auf unvergleichbare Art und Weise Freiheit entfalten kann, weil wir miteinander im Glauben verbunden sind, weil wir uns zusammen dieser Welt stellen und weil wir ein gemeinsames Ziel haben. Mit Gottes Hilfe diese Welt zu einer besseren zu machen. Deshalb schreibt Johannes: lasst uns doch bitte verbunden bleiben und unsere Meinungsverschiedenheiten nicht über unseren Glauben stellen. Lasst uns zusammen erleben was es heißt, mit Gott und seinem Sohn Jesus Christus verbunden zu sein, denn das ist das Wesentliche.

Dom und Sarah haben die KCC nicht gegründet damit wir mehr Wissen erhalten oder damit wir die neusten moralischen Erkenntnisse in die Welt hinaustragen.  Sie haben die KCC gegründet, weil Jesus real ist, du ihn erfahren darfst und mit ihm bis in alle Ewigkeit verbunden bleiben kannst! Jesus reicht dir die Hand und möchte dein bester Freund sein!

In unserer Gesellschaft werden Beziehungen oder Freundschaften oft als Tauschgeschäft angesehen. Was bekomme ich, wenn ich dich heirate oder was springt für mich dabei raus, wenn ich regelmäßig die KCC besuche? Da ich es nicht weiß, kann ich es dir auch nicht verraten, aber was ich weiß ist, dass Jesus kein Tauschgeschäft für uns eingegangen ist, sondern er hat mehr gegeben als wir jemals zurückzahlen könnten. Alles nur um mit uns verbunden zu sein und damit wir ein freundschaftliches Verhältnis zu ihm haben können! Wie großartig ist unser Gott?!

Johannes 15, 14-15, HfA: Und ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch aufgetragen habe.Ich nenne euch nicht mehr Diener; denn einem Diener sagt der Herr nicht, was er vorhat. Ihr aber seid meine Freunde; denn ich habe euch alles anvertraut, was ich vom Vater gehört habe.

Jesus sucht Freunde - findet er auch einen Freund in Dir?

Pure Freude

Wenn nicht wir Christen ein Leben in vollkommener Freude führen, wer sollte es stattdessen leben? Wir haben das Privileg, ein Leben in tiefer Freundschaft mit dem himmlischen Vater leben zu dürfen, dem Schöpfer des Universums. Gott steht hinter uns und stärkt uns den Rücken, ein wahrer Freund. Das Leben hat natürlich trotzdem noch Höhen und Tiefen, jedoch kannst du mit der Verbundenheit zu Jesus und der daraus resultierenden Freundschaft anders damit umgehen. Das Problem mit uns Menschen ist nur, dass unsere Freude meist von äußeren Umständen abhängt oder zumindest beeinflusst wird. Sei es das gewonnene Fußballspiel oder der Start einer neuen Staffel meiner Lieblingsserie. Sobald der Auslöser für unsere Freude abebbt ist auch unsere Freude verflogen, genau hier setzt Johannes an und sagt meine Freude ist vollkommen und zwar bis in alle Ewigkeit, weil in meinem Inneren etwas Göttliches lebt!

Lukas 10, 23-24, HfA: Zu seinen Jüngern sagte Jesus dann: »Ihr könnt euch wirklich glücklich schätzen, dass ihr dies alles seht und erlebt. Denn ich sage euch: Viele Propheten und Könige hätten gern gesehen, was ihr seht, und gehört, was ihr hört. Aber die Zeit war noch nicht da.

Wir dürfen Jesus tag täglich erleben, eine freundschaftliche Beziehung mit ihm führen. Halte dir immer vor Augen, dass deine Beziehung zu Gott nicht davon abhängt ob du deinen Glauben genauso lebst wie andere Menschen. Deine Beziehung zu Ihm hängt einzig und allein von deiner Liebe und Annahme ab. Wenn dein Leben auf weltliche Dinge wie Job, Hobbys oder auch Beziehungen fokussiert ist, dann wird dich das auf Dauer nicht glücklich machen. Bleibe mit Gott verbunden und verharre in eurer freundschaftlichen Beziehung, denn du darfst sein wie du bist, weil Gott dich bedingungslos angenommen hat.

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The center of a church shouldn’t be a pastor, a theme, the preaching or the worship, the center should be Jesus! This is exactly what Renke Bohlen of Kirche im Pott preached on Sunday. Jesus isn’t just the favorite thing to preach for Renke but also the best theme we could talk about two weeks before easter.

In the beginning we focused on the first letter of John: This letter was written by John the evangelist to a church about which he hadn’t heard anything good. This is why the letter was written in a very cool and short way, you could almost say he was perplexed by the way the church handled Jesus and everything concerning Him. John came right to the point. He didn’t use any kind of formalities like an introduction, since he was more than enraged! The church to which he write had been founded based on Jesus but by the time the letter was written the situation looked quite different, John had heard that for some of the attendees of the church Jesus was „not enough“! They wanted more - more knowledge, more insight, more spiritual experiences and they even felt confirmed in their theoretical way. John however, who had been a close friend of Jesus, didn’t understand a thing anymore when thinking about that church. So he write the following:

1 John 1-4: That which was from the beginning, which we have heard, which we have seen with our eyes, which we looked upon and have touched with our hands, concerning the word of life— the life was made manifest, and we have seen it, and testify to it and proclaim to you the eternal life, which was with the Father and was made manifest to us— that which we have seen and heard we proclaim also to you, so that you too may have fellowship with us; and indeed our fellowship is with the Father and with his Son Jesus Christ. And we are writing these things so that our joy may be complete.

John is appealing to his brothers and sisters to come back to the crucial: Jesus. This however was quite difficult since the church had removed the most important thing from the concept respectively the person of Jesus in their theoretical and matter-of-fact way: the relationship. John is speaking to the church as one who had gotten to know and love Jesus. He had been there from the very beginning. He had eaten with Jesus, seen how He healed people and in the end had been a witness of Jesus dying  on the cross for humanity. This is why he is insisting that the church make Jesus their center again and that they don’t just  depend on the knowledge based doctrine that takes away the focus from Jesus. 

Renke gave us four things at hand for us to always be aware of the relationship Jesus wants to have with us.

Jesus is real

We don’t build a church to have a little bit of community, to worship or to be engaged for our own sakes. No! We build a church because Jesus is real and is right in the middle of us. He is the first one to get up and He’s the one who wants for us at breakfast, at work or at school. No matter where we go Jesus is at our side. He loves us and wants to encourage us with everything He has. This is why it is so hard for John to understand why people would rather think about the theory than about the real Jesus. Because if we’re honest our life time here on earth is disappearing small in comparison to eternity. Still we give this small peace of life so much more weight than we should instead of focussing our life on eternity. Here Jesus closes the ring again: the only way to eternity is called Jesus Christ! Jesus Christ is real today. This is why we should already live with Him now. John makes it a little more clear in the following:

John 1, 4: And the Word became flesh and dwelt among us, and we have seen his glory, glory as of the only Son from the Father, full of grace and truth. 

Jesus doesn’t get more real when you know or experience more

In our world it is not only desirable but also necessary to continually broaden your horizon and learn more. But this doesn’t make Jesus more real for you. Sometimes it even provokes the opposite and it brings you further away from Him. So always be aware that Jesus is there. No matter what you do or what you long for, Jesus is present!

The most important thing is being connected

There are innumerable books, writings and recordings from the right to the far left about theories and interpretations on how to read your bible or how you should/could interpret it’s contents. There are endless discussions about all these kinds of theories and in between all of this we quickly lose sight of what’s most important: Jesus! The most important thing for Jesus is His connection to you, not the theory.

1. John 1,3: that which we have seen and heard we proclaim also to you, so that you too may have fellowship with us; and indeed our fellowship is with the Father and with his Son Jesus Christ.Why does John write all of this? Because he understood the essential: in our faith in Jesus Christ we are connected with each other! This is why the church is indispensable for the life of a Christian. There are always Christians who doubt this because they say there re places where God seems so much closer (for example the beach) than in church. What these people don’t have in mind though is that the beach can’t give you community and connectedness in times of trouble, it doesn’t correct your course when there’s a blind spot in your life. For all of this the human being needs community with the like-minded. Still every one of you will say I’m right when I say that people are tiring, sometimes even nerve wrecking - I’m the best example. you know, we believe that the church is the only place where Jesus can unfold freedom in an incomparable way. Because we are connected throng our faith, because we face this world together and because we have the same goal, He is able to do so. We want to make this world into a better one with the help of God.This is why John writes that we should stay connected instead of making our differences bigger than our faith. Let us experience together what it means to be connected to God and His son Jesus Christ, because this is the essential.

Dom and Sarah didn’t found KCC for us to gain more knowledge or to carry the newest insights into the world. The founded KCC because Jesus is real, because you can experience Him and because you can stay connected with Him for eternity! Jesus stretches out His hand and invites you to become your best friend! 

In our society relationships and friendships are often regarded as countertrades. What do I get when I marry you or what is in for me when I join KCC regularly? I don’t know the answers to that so I can’t tell you. But what I do know is that Jesus didn’t make a countertrade for us. Instead He gave more than we could ever repay. Only so that we could be connected with Him and that we could live in a relationship of friendship with Him! How great is our God?!

John 15, 14-15,: You are my friends if you do what I command you. No longer do I call you servants, for the servant does not know what his master is doing; but I have called you friends, for all that I have heard from my Father I have made known to you.Jesus is looking for friends - can He find a friend in you?

Pure Joy

If we as Christians don’t live a life of complete joy, who should live it instead? We have the privilege of being allowed to live a life in a deep friendship with our heavenly father the creator of the universe. God is standing behind us and strengthening us, a true friend. Of course life still has it’s ups and downs. But with the connection to Jesus and the resulting friendship you have other ways to cope with it. The problem with us humans is that most of the time our joy depends or at least is influenced by circumstances. This could be a lost soccer game or the start of a new season of my favorite series. When this trigger for our joy fades away our joy fades with it. This is where John jumps in and says that my joy is complete into eternity because there is something heavenly living inside of me!

Luke 10, 23-24: Then turning to the disciples he said privately, "Blessed are the eyes that see what you see! For I tell you that many prophets and kings desired to see what you see, and did not see it, and to hear what you hear, and did not hear it."We can experience Jesus day after day and live a relationship in friendship with Him. Always have in mind that your relationship to God doesn’t depend on you living your faith like every one else around you does. Your relationship to Him only depends on your love and acceptance. If your life is focused on earthly things such as your job, your hobby or even relationships you will not be happy with this. Stay connected to God and rest in you friendship since you are allowed to be the way you are. Because God has accepted you unconditionally.

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....A NEW YOU - Teil 4 ..A NEW YOU - Part 4 ....

....Text von Maike Halfmann

Wie sieht es ganz praktisch aus, Jesus nachzufolgen? Welche Angewohnheiten im unserem Alltag müssen wir dafür radikal verändern? Im vierten und letzen Teil unserer Predigtserie A NEW YOU sprach Dom genau über diese Fragen. Die Antworten liefert und das 5. Kapitel des Epheserbriefs, Verse 1-2 und 15-20

Epheser 5, 1-2: Ihr seid Gottes geliebte Kinder, daher sollt ihr in allem seinem Vorbild folgen. Geht liebevoll miteinander um, so wie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat. Aus Liebe hat er sein Leben für uns gegeben, und dies war für Gott wie ein wohlriechendes Opfer, an dem er Freude hat.

Epheser 5, 15-20: Achtet also genau darauf, wie ihr lebt: nicht wie unwissende, sondern wie weise Menschen. Nutzt die Zeit, so gut ihr könnt, denn wir leben in einer schlimmen Zeit. Seid nicht verbohrt; sondern begreift, was der Herr von euch will! Betrinkt euch nicht; das führt nur zu einem ausschweifenden Leben. Lasst euch vielmehr von Gottes Geist erfüllen. Ermutigt einander durch Psalmen, Lobgesänge und Lieder, wie sie euch Gottes Geist schenkt. Singt für den Herrn und jubelt aus vollem Herzen! Im Namen unseres Herrn Jesus Christus dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit und für alles! Ordnet euch einander unter; tut es aus Ehrfurcht vor Christus.

Paulus gibt uns mit seinem Brief an die junge Gemeinde in Ephesus praktisch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, immer mehr wie Jesus zu leben. Stell dir einmal folgende Fragen: Wie war deine letzte Woche? Gab es unglaubliche Höhen, Momente, in denen du richtig glücklich und zufrieden warst, aber auch krasse Tiefen, die deinen Blick auf Dinge und Situationen um dich rum als negativ wahrnehmen lassen? Oder war deine Woche super easy und total beständig?

Wie kann ein beständiges Leben aussehen und warum ist es für einen Christ so wichtig? Die ersten beiden Verse verraten es: Folge in allem, was du tust, Gottes Beispiel. Sei nicht nur am Sonntag in der Kirche offen und bereit, ihm zu folgen, sondern ganz besonders auch am Montagmorgen und an jedem anderen Tag der Woche, in der dich der Alltag einholt. Sieht dein Leben so aus? Nein? Dann bist du in guter Gesellschaft und solltest jetzt unbedingt weiter lesen! Denn alles was du dafür brauchst, liest du in der „Schritt-für-Schritt-Anleitung“ von Paulus:

Das erste ist Weisheit. In Epheser 5, 15 schreibt er, dass wir nicht wie Unwissende handeln sollen, sondern weise. Wir sollen uns Zeit nehmen, über uns und unser Leben nachdenken und uns nicht Hals über Kopf in den neuen Tag stürzen. Unseren Weg durch den Tag beten. Zeit ist sehr kostbar, denn unsere Zeit auf dieser Welt ist nur begrenzt (Vers 16). Wie nutzt du sie? Nutzt du sie sinnvoll oder verschwendest du sie? Also: denk über deine Zeitgestaltung nach!

Als nächstes fordert Paulus uns dazu auf, darüber nachzudenken, was Gott gerade alles für uns tut (Epheser 5, 17). Ganz klare Antwort: Gott ist gerade dabei, die Welt zu retten! Du musst dir unbedingt klarmachen, dass Gott größer ist als alle Sorgen, Ängste oder ungemütlichen Situationen, die vielleicht gerade in deinem Leben präsent sind. Ganz egal, was gerade in deinem Leben abgeht - Gott ist da, Gott ist nah. Überlasse Ihm deine Kämpfe, denn Gott ist mächtiger als alles andere und er wird sie für dich gewinnen.

Epheser 5, 18: Wir sollen uns nicht mit Alkohol betrinken, sondern vom Heiligen Geist "trinken". Zu Paulus Zeit hat man wirklich ewig gebraucht, um sich mit Alkohol zu betrinken, da er damals nicht ansatzweise so stark war, wie heute. Der Fokus liegt hier aber weniger auf dem Alkohol, als auf dem Heiligen Geist. Wie wird man erfüllt? Indem man lange und viel von ihm trinkt. Paulus möchte, dass wir vom Heiligen Geist erfüllt sind. Damit uns das gelingt, ist Gemeinschaft ein wichtiges Kriterium.

Damit sind wir beim nächsten Punkt in Paulus' Anleitung: das Miteinander - wir sind geschaffen für Gemeinschaft (Vers 19)! Wir leben in einer Zeit, in der es viele Einzelgänger gibt und viele Menschen sind erfüllt von Neid oder Hass auf andere Menschen. Gott möchte, dass wir ihn MITEINANDER preisen, Lobeslieder singen und gemeinsam beten. So erfüllen wir uns mit dem Heiligen Geist. Gott wirkt in unserem Leben und verankert sich.

Dazu hat Dom ein hammer Beispiel mitgebracht: Er füllte eine große Vase voll mit Tischtennisbällen. Die Vase steht für uns und die Bälle für schlechte Kommentare, Ängste, andere Menschen, Vorwürfe und und und... Dann füllte Dom diese Vase mit Wasser. Was passiert? Die Tischtennisbälle wurden mit steigendem Wasserspiegel immer weiter nach oben gedrückt, bis sie letztendlich kein Platz mehr hatten, da die Vase voller Wasser war. Genau das passiert auch mit uns, wenn wir uns mit dem Geist Gottes füllen: Kommentare, Sorgen, Krankheit, Menschen, Erwartungen und vieles mehr, das dich bedrückt hat, hat einfach kein Platz mehr, da jeglicher Platz vom Heiligen Geist gefüllt ist! Und jetzt kommt Dom‘s Lieblingsstelle: Er warf 2, 3 Tischtennisbälle in die mit Wasser gefüllte Vase. Natürlich schwimmen diese auf der Wasseroberfläche, statt auf den Boden zu sinken. Und genau so ist es auch bei uns! Die Dinge, die uns vorher Bauchschmerzen verursacht haben, schwimmen nur auf der Oberfläche. Da wir gefüllt sind mit Gottes Geist haben sie weder Platz noch Kraft, um sich richtig bei uns zu verankern. Ist das nicht mega cool?

Um mehr wie Jesus zu leben ist Dankbarkeit der Schlüssel (Vers 20). Sei dankbar für alles was du hast, denn nicht, absolut gar nichts ist selbstverständlich. Fehlende Dankbarkeit kann uns von Gott distanzieren. Das ist auch mit ein Grund, wieso so viele Ehen und Partnerschaften zu Bruch gehen. Man vergisst sein Gegenüber wertzuschätzen und Gott zu danken, diese Person in seinem Leben haben zu dürfen. Vorhin habe ich geschrieben, dass wir uns hinsetzen sollen und unseren Weg durch den Tag beten sollen. Genau das sollen wir auch mit Dankbarkeit machen. Sei dankbar für alles, auch wenn es in deinen Augen nur eine „Kleinigkeit“ ist.

Und zu guter letzt: Epheser 5, 21. Puh, dieser Vers ist für manchen erstmal ein kleiner Hieb in die Magengrube. Wir sollen uns anderen unterordnen? Was genau mein Paulus damit? Keine Panik! Wir sollen andere Menschen ermutigen, sie groß werden lassen. Wir sollen uns unterordnen, damit wir andere Menschen hochheben können. Ihnen ein gutes Gefühl geben und sie dadurch strahlen lassen. So wie Jesus es getan hat.

Nochmal zusammengefasst: Unser Ziel ist es, ein beständiges Leben wie Jesus zu führen.
Wie gelingt uns das? Denken, Lieben und Handeln wie Jesus. Dankbarkeit zeigen und weise sein. Unsere Zeit sinnvoll nutzen und andere Menschen groß machen.

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What does it look like practically to follow Jesus in our daily lives? WHICH habits do we need to change radically? In the fourth and final part of our sermon series a new you Dom answered exactly this question.

Bible verses

Ephesians 5:1-2 New International Version (NIV)
5 1 Follow God’s example, therefore, as dearly loved children 2 and walk in the way of love,

just as Christ loved us and gave himself up for us as a fragrant offering and sacrifice to God.

Paul’s letter to the young church in Ephesus gives us a practical step by step instructions as to how we can live more and more like Jesus did. Consider the following question; how was last week for you? We’re there great high moments were you felt, really happy and at peace but also crazy lows , where everything around you seemed negative? Or was your week super easy and emotionally consistent?

What does an emotionally consistent life look like? And why is this so important for Christians? The first two verses cover this; follow God’s example in everything that you do. Don’t just be open and prepared to follow him on a Sunday at church but also on Monday and all the other days of the week. Does your life look like this? No? Then please read on! everything you need is in Paul’s step by step guide!

The first is wisdom. In Ephesians 5:15, Paul writes that we should not act as ignorant, but wise. We should take our time, think about ourselves and our lives, and not rush headlong into each new day. We should pray our way through the day. Time is very precious because our time in this world is limited (verse 16). How do you use your time? Do you use it wisely or do you waste it?

Next, Paul encourages us to think about what God is doing here and now for us today (Ephesians 5:17). The answer is clear God is saving the world! We should remember that God is greater than any worries, fears, or uncomfortable situations that may be present in your life. No matter what's going on in your life - God is here, God is near. Give him your battles,because God is more powerful than anything else and he will win them for you.

Ephesians 5:18: We should not get drunk with alcohol, but drink from the Holy Spirit. In Paul's time, it really a long time to get drunk on alcohol, as it was not as strong back then as it is today. But the focus here is actually not on the alcohol but rather on the Holy Spirit. How is does one become fulfilled? By drinking for a long time and a lot of it. Paul wants us to be filled with the Holy Spirit. For us to succeed, community with other believers is really important.

This brings us to Pauls next point: togetherness - we are made for fellowship (v. 19)! We live in a time when there are many loners and many people are filled with envy or hatred for other people. God wants us to praise Him together, sing praises and pray together. This is how we fill ourselves with the Holy Spirit. Then God can really work in our lives and we become anchored in him.

Dom illustrated this with a great example: he filled a big vase full of table tennis balls. The vase stands for us and the balls for bad comments, fears, other people, reproaches and and and ... Then Dom filled this vase with water. As he did this the table tennis balls were pushed upwards with increasing water level, until there was no space left for them and they were

pushed out. This is exactly what happens to us as we fill ourselves with the Spirit of God: comments, worries, illness, people, expectations, and the things which trouble us, just have no place left in our lives, since any place is filled with the Holy Spirit! And now for Doms favourite part; he threw 2, 3 table tennis balls into the water-filled vase. And of course, they floated on the surface of the water instead of sinking to the ground. And that's exactly how it is with us! The things that caused us pain initially before we filled ourselves with the spirit just float on the surface. These things have neither the space nor the strength to anchor themselves properly in our lives. Isn’t that cool?

To live more like Jesus, gratitude is the key (verse 20). Be grateful for everything you have, Lack of gratitude can distance us from God. That is also one of the reasons why so many marriages and partnerships become broken- so often we forget to be thankful and value our partners. Earlier, I wrote that we should sit down and pray our way through the day. That is exactly what we should do with gratitude. Be grateful for everything, even when something just seems like a very small insignificant blessing.

And last but not least: Ephesians 5, 21. Phew, this verse is for some a small slash in the stomach. We should subordinate ourselves to others? What exactly does Paul mean by this? Don’t panic! We should encourage other people to enable and help them grow. We should humble ourselves in order to raise other people up, make them feel good and let them shine, just as Jesus did.

So to summarise, our goal is to lead a consistent life like Jesus.
How do we do this? By thinking, loving and acting like Jesus. By showing gratitude and becoming more wise. By making good use of our time and empowering others. ....

....Geschaffen für die Ewigkeit ..Made for Eterntiy....

....Gastpredigt von Johannes Justus

Prediger 3, 1-2 & 11: Jedes Ereignis, alles auf der Welt hat seine Zeit: Geborenwerden und Sterben, Pflanzen und Ausreißen (...) Für alles auf der Welt hat Gott schon vorher die rechte Zeit bestimmt. In das Herz des Menschen hat er den Wunsch gelegt, nach dem zu fragen, was ewig ist. Aber der Mensch kann Gottes Werke nie voll und ganz begreifen.

Stell dir ein Gebirge vor, groß, majestätisch, mit schneebedeckten Gipfeln. „Du wirst diese Berge überdauern. Sie sind für die Zeit geschaffen - du aber bist für die Ewigkeit geschaffen.“ Genau diese Worte hat Pastor Johannes Justus vor einiger Zeit selbst gehört und er hat sie uns zu Beginn seiner Predigt am vergangenen Sonntag weitergegeben, damit wird verstehen: Als Kinder Gottes sind wir für die Ewigkeit geschaffen! 

Was bedeutet es für unser Leben im Hier und Jetzt, dass wir für die Ewigkeit geschaffen sind? Johannes gab uns drei wichtige Denkanstöße mit auf den Weg: 

1. Die Zeit ist begrenzt 

2. Korinther 5, 20: Als Botschafter von Christus fordern wir euch deshalb im Namen Gottes auf: Lasst euch mit Gott versöhnen! Wir bitten euch darum im Auftrag von Christus.

„Unser Leben ist nicht leicht, aber gut!“ Wer das erkennt, hat eine gute Basis für sein (Glaubens-) Leben. Die Not beginnt erst im Vergleich, betonte Johannes, denn Gott ist ein Schöpfer und er produziert nur Originale. Der Heilige Geist ist der Geist der Neuheit - deshalb bekommen wir mit der Annahme von Jesus ein neues Herz, einen neuen Geist, einen neuen Namen. Aus „Versager“ wird „Gewinner“ oder „Held“. Der Heilige Geist verändert uns und macht uns Jesus ähnlicher. Genau aus diesem Grund ist es so wichtig, dass wir Menschen mit Gott versöhnen und ihnen den Weg zu einer Beziehung mit Jesus ebnen. Denn dann kommen sie ihrer Bestimmung nah. Als Christen sind wir bei dieser Mission der verlängerte Arm Gottes. 

2. Es ist Zeit zu Handeln 

Matthäus 7, 13-14: »Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.«

Was ist eigentlich altmodisch? Viele unserer menschlichen Handlungsweisen und Systeme sind nicht kompatibel mit dem Reich Gottes. Sind wir altmodisch, wenn wir uns gegen Sex vor der Ehe entscheiden? Sind wir altmodisch, wenn wir uns entschließen, bei der Steuererklärung wahrheitsgemäß zu bleiben oder vor der Fahrt mit der S-Bahn ein Ticket kaufen? „Wer mit dem Zeitgeist geht, der stirbt mit dem Zeitgeist.“ Sagte Johannes und forderte uns auf: „Seid nicht normal! Seid außergewöhnlich!“ Was er damit meint? Ganz einfach: Lasst uns nicht bequem sein und widerstandslos das kopieren, was uns die Gesellschaft als scheinbar „normale“ Verhaltensweisen verspricht. Lasst uns unser Handeln auf Gottes Wort bauen. Denn das ist ein Felsen - und kein „Haufen von Steinen mit christlichen Ansichten“. 

3. Wohnung auf Zeit 

Unsere Schwächen stoßen Gott nicht ab. Im Gegenteil: Unsere Schwächen und Fehler ziehen ihn an wie einen Magnet. Er möchte sie nutzen, um uns zu verändern und stark zu machen. Gottes Geist möchte in uns wohnen, wir sind quasi die „Wohnadresse Gottes auf Erden“. 

Lies an dieser Stelle Jesaja 40, 28-31. 

„Das Christentum ist entweder übernatürlich oder gar nichts.“ Reinhard Bonnke

Dieses Zitat von Reinhard Bonnke bringt auf den Punkt, warum wir Gott alles von uns geben sollten: Unser Herz, unsere Hingabe, unsere Zeit. Denn in diesem Fall gibt es nur entweder oder - entweder ist Gott alles oder nichts. Du entscheidest. 

Gott jedenfalls hat seine Entscheidung für dich bereits getroffen:

Johannes 3, 16: Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

Du bist für Gott so wichtig, dass er das Wertvollste für dich gab. Und es gibt nichts, womit wir uns das verdienen könnten oder müssten. Vielleicht denkst du: „Ich bin nicht würdig, dass Gottes Geist in mir wohnt.“ Und ja, das stimmt. Aber es sind eben unsere Fehler und unschönen Seiten, die Gott anziehen. 

Mach dir bewusst: Unsere Zeit ist begrenzt und es ist Zeit zu handeln! Das können wir nur, wenn wir zulassen, dass Gottes Geist „in uns wohnt“. Anders gesagt: Wenn wir unser Herz für eine Beziehung mit Jesus öffnen, bringt er uns unserer Bestimmung, ihm ähnlicher zu werden, nah! Somit sind wir nicht nur für die Ewigkeit geschaffen, sondern auch mit allen ausgerüstet, was wir dafür brauchen. 

Wir danken Pastor Johannes Justus, dem Präses des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) herzlich für seine ermutigende und inspirierende Predigt! ..

Guest sermon by Johannes Justus

Ecclesiastes 3, 1-2 & 11: For everything there is a season, and a time for every matter under heaven: a time to be born, and a time to die; a time to plant, and a time to pluck up what is planted; […] He has made everything beautiful in its time. Also, he has put eternity into man's heart, yet so that he cannot find out what God has done from the beginning to the end.

Imagine there are big, majestic mountains covered with snow. “You will outlast these mountains. They are created for only a period of time, but you are made for eternity”. Pastor Johannes Justus has heard these words a while ago and started his sermon last Sunday by sharing them with us, in order to understand: as children of God, we are made for eternity!

What does it mean today that we are made for eternity? Johannes has given us three important stimuli to think about:

1. Time is limited

2. Corinthians 5,20: “Therefore, we are ambassadors for Christ, God making his appeal through us. We implore you on behalf of Christ, be reconciled to God”.

„Our life is not easy but good”. Those, who acknowledge this, will have a good base for their (spiritual) life. The problem starts by comparing, emphasized Johannes, because God is a creator and He only produces originals. The Holy Spirit is the spirit of novelty; therefore, we get a new heart, a new spirit, a new name when we accept Jesus. A “looser” turns into a “winner” or a “hero”. The Holy Spirit changes us and makes us similar to Jesus. This is exactly the reason, why we want to reconcile the people with God and want to show them how they can have a relationship with Jesus. Only then, can they embrace their purpose. As Christians, we can consider ourselves as the extension of God’s arm.

2. It is time for actions

Matthew 7,13-14: Enter by the narrow gate. For the gate is wide and the way is easy that leads to destruction, and those who enter by it are many. For the gate is narrow and the way is hard that leads to life, and those who find it are few.

What is old-fashioned? Many of our human actions and systems are not compatible with God’s kingdom. Are we old-fashioned then, if we decide not to have sex before marriage? Are we old-fashioned, if we decide not to cheat on the tax return and buy a ticket before we get on the train? “Whoever follows the spirit of the time, will also die with the spirit of the time”, said Johannes and challenged us: “Don’t be normal! Be extra-ordinary!” What does he mean by that? Very simple: let’s stop being comfortable and let’s stop copying the behavior which our society labels as “normal”. Let us build our actions on God’s word, because His word is a rock and not “a bunch of stones with Christian opinions”. 

3. Limited home address

Our weaknesses do not repel God. On the contrary, our weaknesses and mistakes attract Him like a magnet. He wants to use them and to change and strengthen us. God’s spirit wants to live in us, we are basically “God’s home address on earth”.

Read Isaiah 40, 28-31.

“Christianity is either supernatural or nothing” by Reinhard Bonnke

This quote by Reinhard Bonnke explains why we should give everything to God: our heart, our devotion, our time. Because in this case, it is about all or nothing – either God is everything or nothing to you. You decide.

God has already made his decision in favor of you:

John 3,16: For God so loved the world, that he gave his only Son, that whoever believes in him should not perish but have eternal life.

You are so important to God, that He has given the most precious thing for you. And we cannot and do not have to earn it. Maybe you think: “I am not dignified enough, for God to live inside of me”. Yes, that’s true. But our mistakes and imperfect parts do attract Him.

Be aware: our time is limited, and it is time to do something! We can only do this, if we allow God’s spirit to live inside of us. In other words: if we open our hearts to a relationship with Jesus, He will help us to fulfill our purpose, which is becoming similar to Him. We are not only created for eternity, but we are equipped with everything we need to achieve this.

We thank pastor Johannes Justus, the head of the association of the Pentecostal churches, for his encouraging and inspiring sermon! ....